OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Presidencia de El Salvador

SAN SALVADOR – Die Front Farabundo Martí für die Nationale Befreiung (FMLN) forderte am gestrigen Sonntag als Teil der Übereinkünfte auf ihrem Ersten Kongress das Ende der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die seit mehr als einem halben Jahrhundert von den Vereinigten Staaten über Kuba verhängt wird.

Die linke Partei forderte außerdem die Rückgabe des Territoriums von Guantanamo an Kuba sowie das Ende der illegalen Radio- und Fernsehübertragungen mit Subversionscharakter gegen den revolutionären Prozess in Kuba.

Die FMLN beendete an diesem Wochenende seinen Ersten Kongress 35 Jahre nach ihrer Gründung unter der Mitwirkung von 1.800 Delegierten und Dutzenden Eingeladenen von linken Parteien und Organisationen aus der ganzen Welt.

Auf kubanischer Seite war der Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas José Ramón Balaguer anwesend, der das Abhalten dieses Konklaves als außerordentlich bezeichnete.

Ihm wurde enthusiastischer Beifall zuteil in einer Zeit, da die Partei die solidarische und internationalistische Arbeit der kubanischen Revolution anerkennt. (PL)