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Der Service der kubanischen Internationalisten schließt Bereiche wie die Augenheilkunde ein Photo: Archivo

GUATEMALA – Die kubanische Medizinbrigade in Guatemala beging am gestrigen Donnerstag den 17. Jahrestag seit der Ankunft der ersten Ärzte der Insel auf guatemaltekischem Boden nach der Katastrophe, die 1998 durch den Hurrikan Mitch verursacht worden war.

Seitdem sind von den kubanischen Fachkräften annähernd 39 Millionen Konsultationen durchgeführt worden, einschließlich in den abgelegensten und unwirtlichsten Gegenden, in denen durchschnittlich ca. 293.800 Guatemalteken pro Jahr behandelt wurden.

Laut dem nationalen Koordinator der kubanischen medizinischen Brigade in Guatemala Dr. Manolo Torres Sobrino reichten in diesen Jahren die Dienstleistungen bis hin zur Gynäkologie, zur Augenheilkunde, zur pränatalen Versorgung und zum Training von Hebammen.

Er erinnert sich, dass in nur 48 Stunden die ersten 19 medizinischen Brigadisten das Hospital de la Tinta in der nördlichen Provinz von Alta Verapaz wieder funktionsfähig machten und damit begannen, der von Mitch betroffenen Bevölkerung ärztliche Hilfe zu leisten.

“Zur Zeit sind noch 450 Ärzte, Techniker und Pflegepersonal aus Kuba in Guatemala, von denen 395 zum Integralen Gesundheitsprogramm und 55 zur Operación Milagro gehören“, teilte er PL mit.

Mitch, einer der verheerendsten und tödlichsten Hurrikane des 20. Jahrhunderts, war vom 22. Oktober bis zum 5. November über Zentralamerika hinweg gegangen und hatte etwa 11.000 Tote, annähernd 8.000 Vermisste und materielle Schäden in Milliardenhöhe hinterlassen.