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Der Kampf der Kubaner gegen die Blockade hat sich in eine weltweiten Kampf gegen die Ungerechtigkeit verwandelt.

VEREINTE NATIONEN – Die Blockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba ist ein brutaler Akt, der endlich ein Ende finden muss. Es sei dies ein Anliegen, das die internationale Gemeinschaft zweifellos wieder unterstützen werde, sagte der venezolanische UNO-Botschafter Rafael Ramírez am Montag.

In einer Erklärung gegenüber Prensa Latina zur neuerlichen Abstimmung in der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 27. Oktober, hob der Diplomat hervor, dass die mehr als ein halbes Jahrhundert andauernden Wirtschafts-, Handels- und Finanzsanktionen auf die Ablehnung Venezuelas und der ganzen Welt stießen

„Ich glaube, dass Kuba wie immer in den Vereinten Nationen auf die größte Solidarität der ganzen Welt zählen kann“, sagte er.

Laut Ramírez habe sich der Kampf der Kubaner gegen die Blockade weltweit in einen Kampf gegen die Ungerechtigkeit verwandelt.

„Die brutale Maßnahme trifft selbst bei den rückschrittlichsten Sektoren in den Vereinigten Staaten kaum noch auf Zustimmung“, sagte der venezolanische Diplomat acht Tage bevor der Resolutionsentwurf, der 24. seit 1992, der zur Aufhebung der Blockade aufruft, der UNO-Vollversammlung vorgelegt wird.

Im vergangenen Jahr erhielt der Antrag, genau wie bei den Abstimmungen zuvor, 188 von 193 möglichen Stimmen und nur die Vereinigten Staaten und Israel lehnten ihn ab.

Dieses Mal sind die Erwartungen darauf gerichtet, welche Haltung Washington einnehmen wird, nachdem US-Präsident Barack Obama den Kongress mehrere Male gebeten hat, die Blockade zu beenden, die sich mit der Annahme des Helms-Burton Gesetzes 1996 in ein Gesetz verwandelt hatte.