OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die Konferenz wird von Solidaritätsaktionen in anderen US-Städten begleitet. Foto: Jorge Legañoa / IN

Am heutigen Mittwoch beginnen in Washington die „Aktionstage gegen die Blockade“, die bis zum Freitag andauern werden, welche vom Internationalen Komitee „Frieden, Gerechtigkeit und Würde“ sowie von IFCO / Pastors for Peace einberufen wurden und die Unterstützung von Kuba-Solidaritätsgruppen in den Vereinigten Staaten haben. Die Aktionstage werden durch Solidaritätsaktionen in anderen Städten der USA und in mehreren Ländern, darunter Belgien, Brasilien, Kanada, Russland, Schweden und die Schweiz, begleitet.

Die Organisatoren des Events kündigten an, dass 44 Besuche im Kongress bestätigt worden sind, darunter 37 in Büros von Kongressmitgliedern und sieben in Büros von Senatoren.

Die Delegierten der Aktionstage kommen aus Kanada, den USA und Puerto Rico. Unter den Teilnehmen werden die Schriftsteller und Akademiker Stephen Kimber, John Kirk und Arnold August, aus Kanada, sowie der puerto-ricanische Patriot Rafael Cancel Miranda und Jan Süsler sein, Anwalt des puertoricanischen Unabhängigkeitskämpfers Oscar López Rivera, der seit mehr als 34 Jahren in den USA inhaftiert ist.

Die Liste der Teilnehmer umfasst religiöse und soziale Aktivisten, Rechtsanwälte, Gewerkschafter und Absolventen der Lateinamerikanischen Medizinschule (ELAM).

Das Programm sieht die Vorführung des Dokumentarfilms Maestra, von Catherine Murphy, über die Alphabetisierungskampagne in Kuba vor und das ehrende Gedenken an Saul Landau und Lucius Walker, große Freunde Kubas, die in Septembermonaten verstarben.

Desweiteren wird es eine kulturell- ökumenische Veranstaltung in einer Baptistenkirche geben, die Fotoausstellung Die Rückkehr der Cuban 5: Ein ganzes Land feiert, von Bill Hackwell, und Konferenzen.

Mehr als 60 Organisationen aus verschiedenen Ländern schlossen sich dem Aufruf zu diesen Aktionstagen der Anklage gegen die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade an, welche vor über einem halben Jahrhundert von den USA gegen Kuba verhängt wurde, mit dem Ziel, durch Hunger und Not das kubanische Volk zu besiegen, das den Folgen dieser Politik mit Würde widerstanden hat.

(Siempre con Cuba/ICAP)