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Während der Ebola-Krise schickte Kuba 53 Gesundheitsfachleute nach Liberia (FOTO: RONALD HERNÁNDEZ)

LIBERIA – Die Präsidentin Liberias, Ellen Johnson Sirleaf, brachte ihre Dankbarkeit gegenüber der kubanischen Regierung für die großzügig gewährte Unterstützung durch 53 medizinische Fachkräfte während der Ebola-Krise zum Ausdruck. Sie bedankte sich auch für die bereitgestellten Stipendien für Liberianer, die in Kuba Medizin studieren wollen.

Die liberianische Amtsinhaberin hob bei einem Treffen mit dem kubanischen Botschafter Jorge Lefebre Nicolás, der nach Beendigung seiner diplomatischen Mission in Liberia seinen Abschied nahm, die Arbeit der kubanischen medizinischen Brigade hervor.

Johnson Sirleaf würdigte ihre Zusammenkunft mit dem Vizepräsidenten des Staatsrats Salvador Valdés Mesa in Addis Abeba, bei der sie um zusätzliche Hilfe kubanischen medizinischen Personals gebeten hatte, um das liberianische Gesundheitssystem zu stärken und darauf gedrängt hatte, dass ihre Staatskanzlei mit der kubanischen Botschaft zusammenarbeiten werde, um den notwendigen Bedarf dafür zu bestimmen. In gleicher Weise versicherte sie dem Botschafter, dass sie erwarte, dass in Kürze ein liberianischer Botschafter in Kuba akkreditiert werde.

Levebre Nicolás lobte den derzeitigen Stand der Beziehungen zwischen beiden Ländern und sagte, dass ihn das kubanische Engagement während der Ebola-Epidemie mit Stolz erfülle.