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BRASILIA — Die brasilianische Präsidentin, Dil­ma Rousseff, dankte gestern für den Beitrag, den tausende kubanische Ärzte bei der Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung dieses südamerikanischen Landes leisten.

Dilma grüßt kubanische Ärzte während der Festveranstaltung zum zweiten Jahrestag des Programms „Máis Médicos“ (Mehr Ärzte). Foto: Roberto Stuckert Filho Photo: Roberto Stuckert Filho

„Ich möchte Euch sagen, dass Ihr mit Eurer Arbeit an der Stärkung der Beziehungen zwischen Kuba und Brasilien beteiligt seid“, hob Rousseff hervor, als sie auf der Festveranstaltung zum zweiten Jahrestag des Ärzteprogramms sprach.

„Ihr Ärzte seid verantwortlich für Beziehungen, die nicht konzentriert sind, sondern sich über das gesamte Territorium des Landes ausdehnen. Ich bin davon überzeugt, dass Ihr in jeder Gemeinde, in der Ihr seid, Freunde habt, Menschen, die Euch ihre Freundschaft, Brüderlichkeit entbieten“, berichtet PL.

Die Präsidentin grüßte alle ausländischen Ärzte, die an diesem Programm beteiligt sind, dank dessen die Gesundheitsbetreuung auf 63 Millionen Menschen ausgedehnt werden konnte, wertschätzte jedoch insbesondere die Arbeit der kubanischen Fachkräfte in entlegenen Gebieten, die weit von Städten entfernt und nur schwer zu erreichen sind.

„Somit habe ich die Pflicht, mich auf die kubanische Beteiligung zu beziehen, die zusammen mit ihrer Regierung Beweise der Solidarität, Professionalität und absolut menschlicher Fürsorge geleistet hat.“

Auf zwei Jahre harter Arbeit zurückblickend, hob die die Regierungschefin auch die Einbeziehung brasilianischer Spezialisten hervor, die die 4 139 Arbeitsplätze belegten, die in diesem Jahr vom Ministerium für Gesundheitswesen angeboten worden waren, „was das Positive dieses Plans bestätigt. Mit „Máis Médicos“ können wir Fachleute des Gesundheitswesens in 700 Gemeinden entsenden, in denen es keine Ärzte gab, außerdem in die Wohngebiete, die die Großstädte umgeben und sogar in die Hauptstädte der Bundesländer. Gegenwärtig verfügen wir über 18 240 Ärzte, die ihre Arbeit in 4 058 Gemeinden und 34 indigenen Sonderdistrikten leisten, und bald werden wir unser Programm „Mehr Fachärzte“ herausbringen, um das Vorhandensein von Kinderärzten, Chirurgen, Orthopäden und anderer Bereiche der Medizin in brasilianischen Ortschaften abzusichern.“

11 487 Ärzte des Programms „Máis Médicos“ sind Kubaner, die hier ihre Arbeit dank der Unterzeichnung eines Vertrages zwischen der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation und Brasilien leisten.