OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

QUITO – Der Außenminister Ecuadors, Ricardo Patiño, betonte am Dienstag die Notwendigkeit, den nationalen Dialog, zu dem Präsident Rafael Correa aufgerufen hatte, zu vertiefen.

Der Minister sagte im Fernsehkanal Ecuador TV, dass man im Land dauernd im Gespräch miteinander bleiben müsse, damit man auf ähnliche Vorkomnisse wie die der letzten Tage im Regierungspalast Carondelet reagieren könne, als eine Gruppe versuchte, in das Gebäude einzudringen und Correa aufforderte herauszukommen.

Patiño sagte, man müsse dringend die Arbeit an der Basis der Regierungsbewegung Alianza PAIS sowie die Kommunikation mit den Bürgern verstärken, eine Aufgabe, die er in den nächsten zwei Monaten übernehmen werde und für die er um eine Dienstbefreiung gebeten habe.

Das Mitglied des Politbüros von PAIS sagte, man habe solches Vertrauen in die Dinge gehabt, die man gemacht habe, dass man es vernachlässigt habe, einen hohen Grad an Organisation, Bewusstseinsbildung und Mobilisierung im Volk aufrechtzuerhalten.

Er betonte, dass man trotz der Warnungen Correas vor einer konservativen Restauration der Rechten auf dem ganzen Kontinent mit dem Ziel, den verlorengegangenen Raum zurückzugewinnen, nicht genügend Maßnahmen ergriffen habe.

Aus diesem Grunde, sagte er, könne man eine Veränderung, wie sie in Ecuador stattgefunden habe, nicht ohne ein hohes Maß an Organisation lange Zeit aufrechterhalten.

Das sei auch der Beweggrund, um von innen aus der politischen Organisation in der Regierung heraus einen Prozess der Vertiefung in Angriff zu nehmen und den Grad an Organisiertheit zu erreichen, den das Projekt erfordere, sagte er.

Er führte aus, dass seine Mission darin bestehe, zu Themen wie Wachstum der Basiskomitees der Bürgerrevolution und Kommunikation mit der Bevölkerung zu arbeiten.

Er werde weiterhin Außenminister bleiben, aber während einer Zeitspanne nehme Xavier Lasso, der ständige Vertreter Ecuadors bei den Vereinten Nationen, vorübergehend diese Funktion wahr.

Patiño erklärte, dass er eine Dienstbefreiung beantragt habe, um sich voll und ganz der Initiative Correas widmen zu können, die Bürgerrevolution zu unterstützen und die Demokratie zu verteidigen. (PL)