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Der Präsident von El Salvador sagte, dass die Fünf Helden Kubas eine Beispiel der Würde und der Vaterlandsliebe seien und alle Lateinamerikaner mit Stolz erfüllen. Foto: Präsidentschaft von El Salvador

SAN SALVADOR — „Ihr seid Botschafter der Hoffnung und Würde der Völker Lateinamerikas. Wir haben viel von Euch zu lernen. Euch sei gesagt, dass Eure Geschichte weiterhin unsere Völker darin bestärken wird, die Ideale der Gerechtigkeit und Freiheit am Leben zu erhalten“, sagte Präsident Salvador Sánchez Cerén am Dienstag über die fünf kubanischen Helden bei deren Begrüßung in El Salvador.

Für den Regierungschef symbolisiert die Erfahrung, die diese Männer durchlebt haben, „den Sieg des Lebens über den Terrorismus und den Tod, ein Beispiel der Würde und der Vaterlandsliebe, die alle Lateinamerikaner mit Stolz erfüllen“.

„Dieser historische Moment, den wir mit Ihrer Befreiung erleben, ist dem andauernden Kampf solidarischer Organisationen in aller Welt geschuldet, unter denen sich das Volk der Vereinigten Staaten, Regierungen, Persönlichkeiten wie zahlreiche Nobelpreisträger und eine große Zahl internationaler Instanzen befinden, die nicht aufhörten, nach Gerechtigkeit für Euch und für die brüderliche Republik Kuba zu suchen“, fügte er während eines Treffens mit Ge­rar­do, Antonio, Ramón, René und Fer­nando im Amtssitz des Präsidenen hinzu.

Die Regierung dankte den Helden dafür, „entschlossen ihre Intelligenz und die Aufopferung ihrer Leben der Liebe zum Leben, zum Vaterland, zum Kampf gegen den Terrorismus gewidmet zu haben, um das Volk Kubas und auch das der Vereinigten Staaten vor dem Tod zu schützen“.

Sánchez Cerén begrüßte die Annäherung zwischen den Regierungen Kubas und der Vereinigten Staaten, da sie „ein Zeichen der Verständigung und Respektierung der souveränen Gleichheit der Staaten und der Selbstbestimmung der Völker“ darstelle.

Seinerseits legte Gerardo Her­nán­dez im Namen seiner Gefährten dar, dass der Umstand, mit dem Volk El Salvadors zusammen zu sein, einen „Sieg der Solidarität und der Einheit“ darstelle, hinter der die Botschaft stehe, dass „wenn man ausharrt und in seinen Prinzipien fest bleibt, auch wenn der Sieg auf sich warten lässt, er doch immer eintritt und die gerechten Ideen und die Loyalität siegen“.

„Uns, die Fünf, beflügelte natürlich das Beispiel des Widerstandes und des Kampfes unseres Volkes, unserer Revolution, aber ebenso inspirierte uns das Beispiel des Kampfes, der Aufopferung und des Widerstandes des salvadorianischen Volkes“, sagte Gerardo, wie die Web-Site der Präsidentschaft dieses mittelamerikanischen Landes ausweist.

Gerardo, Ramón, Antonio, Fer­nando und René kamen mit mehreren ihrer Angehörigen nach El Salvador, nach ihrem Besuch in Nicaragua, wo sie an den Feierlichkeiten zum 36. Jahrestag der Sandinistischen Volksrevolution teilgenommen hatten.

Wie PL berichtet, waren bei der Zusammenkunft die First Lady, Margarita Villalta; der Außenminister, Hu­go Martínez; der Technische Sekretär der Präsidentschaft, Roberto Lo­renzana, und der Beauftragte für Regierungsfähigkeit, Franzi Hato Has­bún, zugegen.