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LUANDA – Drei der fünf kubanischen Antiterroristen waren Teil des militärischen internationalistischen Kontingents in Angola und sie erinnerten sich jetzt bei ihrem Besuch in den Provinzen Cabinda und Lubango an diese Zeit.

Photo: Estudio Revolución

„Diese Reise nach Angola, besonders nach Cabinda, hat für mich eine besondere Bedeutung, weil ich vor 38 Jahren in dieser Region war“, sagte René González, einer der Fünf, gegenüber Prensa Latina.

Er sagte, dass seit damals sicher viele Dinge geschehen seien. „Es ist schön für mich, zurückkehren zu können, die Veränderungen zu sehen und die Orte zu besuchen, an denen ich gewesen war“, sagte er .

Er betonte, dass Angola und Kuba für immer durch die Geschichte vereint blieben, die man nicht vergessen dürfe, weil sie mit so viel Blut und unter solch großen Opfern begründet worden sei.

Die Fünf beendeten am Dienstag einen 48-stündigen Besuch in Angola, zu dem sie von verschiedenen Sektoren des Landes eingeladen worden waren, darunter auch von der regierenden Partei Volksbewegung für die Befreiung Angolas (MPLA).

Am ersten Tag legten sie ein Blumengebinde am Denkmal des ersten Präsidenten Angolas, Agostinho Neto, nieder. Bei diesem Anlass sagte Gerardo Hernández, „dass zusammen mit den Jahren, in denen wir in den Vereinigten Staaten im Gefängnis saßen, weil wir unser Land vor dem Terrorismus verteidigt hatten, die Mission in Angola das größte gewesen ist.

Dies ist ein besonderer Tag für uns, nicht nur, weil wir hierhin zurückgekommen sind, sondern auch, weil wir diesen würdevollen Ort besuchen, der an diesen großen Mann, den Dr. Agostinho Neto, erinnert.“

Anschließend hatten sie ein Treffen mit dem Vizepräsidenten der MPLA, Roberto de Almeida, der ihnen versicherte, dass seine Regierung und die Partei Anteil an dem Stolz gehabt hätten, den das kubanische Volk bei ihrer Freilassung empfand.

Auf dem Friedhof Alto las Cruces ehrten sie den internationalistischen kubanischen Kämpfer Raúl Díaz Argüelles, der am 11. Dezember 1975 in Angola gefallen war.

„Wir sind hierher gekommen, um das Leben und die Erinnerung an Díaz Argüelles zu ehren, einen Jungen der Revolution“, sagte René Gonalez im Namen der Fünf.

Er rief dazu auf, der Heldentaten jener ersten Landsleute zu gedenken, die gekommen seien, um die angolanischen Kämpfer zu verstärken, als Agostinho Neto die Unabhängigkeit Angolas erklärt hatte. „Wir ehren heute nicht nur Díaz Argüelles, sondern alle, die wie er auf diesem Kontinent gefallen sind, mehr als 2000 Männer, deren Namen in dieser Gedenkstätte in Südafrika geschrieben stehen und die hierher kamen, um mit ihrem Blut die Geschichte Afrikas für immer zu ändern“, sagte er.