OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

JOHANNESBURG - Die liberianische Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf dankte am Sonntag bei einem Treffen mit dem Vizepräsidenten des Staatsrates, Salvador Valdes Mesa, den kubanischen Ärzten für ihren Beitrag im Kampf gegen Ebola, teilt PL mit.

Kubanische Ärztebrigade in Liberia. Foto: Ronald Hernández, Arzt der Brigade Photo: Ronald Hernández, Arzt der Brigade

Die afrikanische Präsidentin betonte, dass die kubanischen Fachkräfte in den entlegensten Gebieten tätig waren, wo die Infrastruktur schlecht ist.

Sie hob das Ansehen des kubanischen Gesundheitssystems hervor und würdigte ebenso die Fortschritte in anderen Bereichen wie Bildung und Sport.

Johnson-Sirleaf sagte, sie sei bereit, sich für die Vertiefung der bilateralen Beziehungen einzusetzen, und begrüßte den Prozess der Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten.

Die Präsidentin lobte die Standhaftigkeit des kubanischen Volkes in seinem Kampf gegen die Blockade, die die verschiedenen US-Regierungen seit mehr als 50 Jahren aufrecht erhalten, und bestätigte, dass Kuba in diesem Sinne auch weiterhin auf die Unterstützung Liberias und der afrikanischen Länder zählen könne.

Valdés Mesa äußerte seine Zufriedenheit darüber, dass Ebola in Liberia ausgerottet werden konnte, und sagte, dass beide Parteien auch weiterhin zur Stärkung der bilateralen Beziehungen, vor allem der Zusammenarbeit, beitragen werden.

Das Treffen der beiden Staatsleute fand im Rahmen des XXV. Gipfels der Afrikanischen Union statt, dessen Tagung auf hoher Ebene am Montag im Sandton Convention Centre von Johannesburg zu Ende ging.