China ruft dazu auf, die Prinzipien des Völkerrechts zu respektieren und sich nicht in die inneren Angelegenheiten der Staaten einzumischen.
Ecuador bekundet Unterstützung Lateinamerikas und der Karibik für Venezuela und bezeichnet Aktionen der Vereinigten Staaten als inakzeptabel.
Politische Parteien und Netz der Intellektuellen und Künstler fordern dazu auf die Integration zu stärken und Spannungen, die der Region schaden zu vermeiden.
Von Caracas aus wird angeprangert, dass die USA anstreben, die Entwicklung der diesjährigen Parlamentswahlen sowie die Vorwahlen im Mai und Juni zu stören.
Die USA wird beschuldigt, die Menschenrechte als Vorwand zu nehmen, um sich in innere Angelegenheiten Venezuelas einzumischen und neue gewaltsame Vorfälle zu verursachen.

PEKING – China gab gestern seinem Wunsch Ausdruck, dass Venezuela und die Vereinigten Staaten ihre Beziehungen auf der Grundlage von Gleichheit, Respekt und Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des andern und auf den Prinzipien des Völkerrechts regeln, die bei allen Beziehungen zwischen Staaten angewandt werden.
Dies sagte gestern der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Hong Lei, der dabei unterstrich, dass diese Normen nicht nur den Interessen dieser beiden Länder dienten, sondern auch dem Frieden und der Stabilität Lateinamerikas.
Das venezolanische Parlament verabschiedete gestern ein von Präsident Maduro vorgelegtes Ermächtigungsgesetz, das dem Präsidenten außerordentliche Befugnisse gewährt, um den Frieden, die Souveränität und die Entwicklung Venezuelas angesichts der von den Vereinigten Staaten ausgehenden imperialistischen Aggressionen verteidigen.
„Venezuela ist nicht allein und hat die Unterstützung aller lateinamerikanischen und karibischen Staaten und das werden wir beweisen“, versicherte der Außenminister Ecuadors Ricardo Patiño in einem Interview, das er Telesur gewährte.
Die Nationalversammlung Nicaraguas verabschiedete eine Erklärung, in der es heißt, es sei „unannehmbar, dass im 21. Jahrhundert noch interventionistische Handlungen eines Staates gegen einen anderen bestehen“, anstatt dass man diese Konflikte mittels des Völkerrechts und des nationalen Rechts und des Dialogs löse.
Das „Netz der Intellektuellen und Künstler und der sozialen Bewegungen zur Verteidigung der Menschheit“ wies die Erklärung Präsident Obamas zurück. Dies sei eine weitere der Aktionen Washingtons, die den Zweck verfolgen, die antiimperialistischen Stimmen des Kontinents zum Schweigen zu bringen, heißt es in deren Kommuniqué.
Sie riefen außerdem die multilateralen Integrationsorgane wie Celac, Unasur, ALBA-TCP und Petrocaribe dazu auf, sich für die Souveränität Venezuelas auszusprechen. Auch solle der UNO- Sicherheitsrat sich zu dieser Einmischung der Vereinigten Staaten erklären.
Für die Vorsitzende des Nationalen Wahlrats Venezuelas (CNE) Tibisay Lucena könnte diese Erklärung Obamas, die Venezuela als Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA bezeichnet, die Präambel für eine ausländische Intervention sein. Sie erinnerte daran dass solche Erklärungen auch den militärischen Aggressionen gegen Nicaragua, Haiti, Panama, Grenada, Vietnam, Irak und Syrien vorangegangen waren.




