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Asunción – Die kubanische Medizinische Brigade, die in Paraguay solidarische Dienste leistet, hat 240.544 Einwohner Paraguays, die über wenige wirtschaftliche Ressourcen verfügen, behandelt und ihnen das Augenlicht zurückgegeben oder ihnen zu mehr Sehkraft verholfen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 arbeitet die kubanische Operation Milagro im zum Distrikthospital „María Auxiliadoria“ gehörenden ophtalmologischen Zentrum, das sich im Bezirk Itapúa, mehr als 400 km von der paraguayischen Hauptstadt entfernt, befindet. Ihre Arbeit findet bei den Institutionen und der Bevölkerung große Anerkennung, was auch darin begründet ist, dass man große Anstrengungen unternimmt, Patienten aus allen Regionen des Landes zu behandeln und auch solche, die aus in der Nähe Paraguays gelegenen Ländern wie Brasilien, Argentinien und Uruguay kommen und diese Hilfe benötigten.

Aus der Arbeitsanalyse, die Prensa Latina vorliegt, geht hervor, dass das Ärzteteam in diesem Zeitraum 23.134 chirurgische Eingriffe und insgesamt 84.607 ophtalmologische Untersuchungen durchführte. Aber die Arbeit der Brigade geht darüber hinaus und umfasste außerdem 24.388 internistische und 46.201 optimetrische Untersuchungen. Hinzu kamen 27.280 Laboranalysen, 39.165 postoperative Untersuchungen und 31.769 recherchierte Fälle.