OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: captura de la televisión

In seiner Eröffnungsrede erinnerte der Präsident des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz an das AEC Gründungsjahr 1994: „Wir vereinten uns in Verteidigung unserer Identität, zur Verstärkung der politischen Zusammenarbeit und der nachhaltigen Entwicklung unserer Völker.“ Er fügte hinzu, dass der erste Gipfel in Trinidad un Tobago Tourismus, Transport und Handel als strategische Bereiche festgelegt habe. „Wir erhoffen, den Beitritt aller karibischen zum AEC, einschließlich unserer Schwester Puerto Rico“, sagte er weiter.

In der Erklärung von Pétionville in Haiti vor drei Jahren wurde deutlich, dass man viel erreicht hat, aber noch große Herausforderungen zu bestehen habe. Dazu gehören die Probleme der Luft- und Seeverbindungen, deren hohe Kosten und wirtschaftliche Schwierigkeiten. „Zu alldem müssen wir Lösungen finden.“

Die Entwicklung des Tourismus mit vielen Reisezielen, die Diversifizierung der Märkte und die Ausbildung qualifizierten Personals sind ebenfalls prioritäre Bereiche. Raúl betonte, dass Kuba an der Ausweitung und Verstärkung der Zusammenarbeit mit den karibischen Partnern auf dem Gebiet des Tourismus interessiert sei.

Er wies darauf hin, dass die Phänomene, die mit dem Klimawandel zusammenhängen, große menschlcihe und wirtschaftliche Schäden verursachen. Die Zusammenarbeit um die Folgen von Naturkatastrophen zu mildern müssen einen zentralen Platz für den Aktionsplan für die unmittelbare Zukunft haben. Wir verteidigen das Prinzip, dass die irrationalen Produktions -und Konsummuster verändert werden müssen und wir bestehen darauf, dass für die Durchsetzung dessen der politische Wille der Industrielände erforderlich ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Souveränität über unsere natürlichen Ressourcen, die die Garantie für die Zukunft und die Quelle des Reichtums für die Völker sind.

Es gibt Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Wir können nicht gleichgültig gegenüber den Turbulenzen verharren, die es angesichts der Offensive der Oligarchie gegen die progressiven Regierungen in Lateinamerika gibt. „Das ist eine Bedrohung des Friednes und der Stabilität.“

Raul sagte, dass zu den Prinzipien der Friedenszone die Verpflichtung gehöre, sich nicht in die inneren Angelegenheiten von Staaten einzumischen, freundschaftliche Beziehungen zu knüpfen, Toleranz zu praktuizieren, friedlich zusammenzuleben, das unveräußerliche Recht jedes Staates zu respektieren, dein politisches und soziales System zu wählen.

Raúl bekräftigte die Solidarität mit dem venezolanischen Brudervolk und der legitimen Regierung von Präsident Nicolás Maduro, die sich dem destabilisierenden Angriff derer ausgesetzt sieht, die die Errungenschaften von Millionen von Bürgern, die viele Jahre in Ungleichheit gelebt hatten, hinwegfegen wollen.

Ein Grund zur Besorgnis ist der inakzeptable Versuch des Generalsekratärs der OAS die Demokratische Charta gegen Venezuela anzuwenden. Die OAS ist seit ihrer Gründung ein Instrument imperialistischer Herrschaft, das nicht mehr reformierbar ist. Deswegen wird Kuba auch nie mehr in die OAS zurückkehren.

„Wir drücken unsere Solidarität mit dem brasilianischen Volk und der verfassungsmäßigen Präsidentin Dilma Rousseff aus, die sich einem Staatsstreich gegenübersieht.

Raúl zeigte sich zufrieden über die Fortschritte auf dem Weg zum Frieden in Kolumbien und versicherte, dass Kuba seine Bemühungen aufrechterhalten werde, damit daas Ende des Konflikts in diesem Bruderland erreicht werde.

Er unterstützte auch die Forderung nach Entschädigung für die Schrecken der Sklaverei.

Er betonte dass Kuba nie vergessen werde, dass bei der AEC Gründung im Juli 1994 die karibischen Brüder unsere Zugehörigkeit zu dieser innigen Familie verteidigten, als Kuba eine schwierige Periode durchlief.