
Kuba sicherte sich im zweiten Spiel des VI. World Baseball Classic einen äußerst wichtigen 7:4-Sieg gegen Kolumbien, obwohl die Leistung phasenweise deutlich hinter dem Auftaktsieg gegen Panama zurückblieb. Dennoch gelang es ihnen, die Herausforderung zu meistern – diesmal ohne die gewohnte Treffsicherheit der Pitcher, dafür aber mit einer stärkeren Offensive und erneut exzellenter Defensive.
Zwei Homeruns, einer von Ariel Martínez mit zwei Läufern auf den Bases aufgrund der Ungenauigkeit des südamerikanischen Starters Luis Patiño und ein weiterer von Erisbel Arruebarruena, beide im ersten Inning, brachten Kuba früh in Führung. Der RechtshänderDennis Larrondo, aus Villa Clara hatte Schwierigkeiten, die Strikezone zu treffen. Bei einer Drei-Punkte-Führung im Spiel zögerte Germán Mesa nicht, den Camagüeyaner Yariel Rodriguez einzusetzen, der in zwei Innings nur einen Hit zuließ und bei sechs Outs drei Strikeouts erzielte.
Seine Ablösung, der aus Camagüey stammende Pitcher von seinem MLB-Team, den Toronto Blue Jays, wurde auf zwei Innings beschränkt. Dann kam Pedro Santos für ihn ins Spiel. Der schlaksige Werfer aus Sancti Spíritus, dessen Würfe Geschwindigkeiten von 153 bis 154 km/h erreichten, fand nicht zu seinem Rhythmus und verließ das Feld mit nur einem Hit.
Diesmal kassierte die Pitching-Abteilunng sieben Hits und erzielte neun Strikeouts. Die Defensive stand erneut mit großer Präzision auf dem Feld, und der Second Baseman und der Shortstop nutzten ihre beiden Double-Play-Chancen optimal, was das Selbstvertrauen der exzellenten Infieldspieler zusätzlich stärkte. Im Outfield agierten Roel Santos und Guibert präzise und zuverlässig.
Am Montag trifft das Team von Trainer Germán Mesa auf Gastgeber Puerto Rico. Julio Robaina wird gegen die Puerto Ricaner starten. Am Mittwoch wartet dann mit Kanada ein harter Gegner.
Obwohl Kuba bereits die gleiche Anzahl an Siegen wie in der vorherigen Ausgabe auf dem Konto hat, um Gruppenerster zu werden und sich für die zweite Runde zu qualifizieren, ist der Einzug in die nächste Runde noch nicht gesichert. Es besteht weiterhin die Möglichkeit eines Dreier-Gleichstands mit einer Bilanz von 3:1 an der Tabellenspitze. Und nicht vergessen: Nur zwei Teams kommen weiter.
Um sich ein Weiterkommen zu sichern, muss das Team in jedem Fall noch weiter gewinnen.




