
Der kubanische Baseball- und Softballverband (FCBS) wurde am Dienstag darüber informiert, dass die US-Regierung acht Mitgliedern der Delegation, die Kuba beim sechsten World Baseball Classic vertreten sollte, die Visa verweigert hat.
Auf der Liste stehen der Präsident und der Generalsekretär des FCBS, Juan Reinaldo Pérez Pardo und Carlos del Pino Muñoz, sowie Pitching-Trainer und kubanische Baseball-Legende Pedro Luis Lazo Iglesias.
Sie gehören, wie die fünf weiteren Betroffenen, zu der von den Organisatoren für alle teilnehmenden Länder eingerichteten Delegation mit spezifischen Aufgaben, um den reibungslosen Ablauf des Turniers zu gewährleisten.
Die Antwort der USA, mehr als einen Monat nach Einreichung der Anträge, ignoriert die grundlegendsten Prinzipien des Sports und die Verpflichtungen der Gastgeberländer bei Turnieren dieser Art.
Die Berufung auf Abschnitt 243(d) des US-amerikanischen Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes als Begründung für diese Entscheidung missachtet das Wesen des Sports und die damit einhergehende Verantwortung der Teilnehmer und benachteiligt unsere Delegation eindeutig. Es ist nicht wahr, dass Kuba in Einwanderungsfragen nicht mit den Vereinigten Staaten kooperiert.
Die Ablehnung der Visa verschärft die ohnehin schon komplexen Schwierigkeiten im Rahmen der Kaderzusammenstellung, für die schon andere Fristen galten als für die anderen eingeladenen Länder. Grund dafür war die Notwendigkeit der Genehmigung der US-Regierung durch die Organisatoren, die für die Einladung Kubas unerlässlich war.
Angesichts dieser Situation wird das FCBS das weitere Vorgehen prüfen und zeitnah informieren.
Havanna, 25. Februar 2026




