OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Ricardo López Hevia

Heute beginnt das Baseball-Fest im Land. Die Playoffs der 64. Nationalen Serie starten in Mayabeque und Holguín, zwei Städten, in denen die Stadien während der regulären Saison bis auf den letzten Platz gefüllt waren. 
Im Nelson-Fernández-Stadion in San José de las Lajas empfangen die Huracanes, die zum zweiten Mal in dieser Phase antreten, die Industriales, die bereits 30 Mal in den Playoffs  standen. Für die meisten dürfte dies das bisher spannendste Viertelfinalspiel sein. 
Obwohl die beiden Teams in dieser Phase zum ersten Mal aufeinandertreffen, standen sie sich in der Geschichte der kubanischen Nationalen Serie bereits 57 Mal gegenüber, wobei die Mannschaft aus Havanna 38 Siege verbuchen konnte. In der aktuellen Serie ist die Bilanz jedoch für  die Heimmannschaft günstiger.
Im Calixto García  Stadion hat die Mannschaft von Holguin einen kometenhaftesten Aufstieg von hingelegt  – die Cachorros belegten in der 63. National Series den 14. Platz und wurden in der vorherigen Phase Dritter. Sie trifft in einer Playoff-Begegnung auf Artemisa, eine Begegnung, die es so noch nie gegeben hat. Die Heimmannschaft gewann vier von fünf Spielen in der direkten Begegnung und weist eine deutliche Bilanz von 47 Siegen gegenüber 26 der Gegner auf. 

Wie das Team aus Mayabeque setzen auch sie auf ihre Starting Pitcher und verfügen zudem über starke Pitcher, die Spiele in den späten Innings entscheiden können. 

Die beiden Spiele versprechen ein klassisches Duell zwischen Pitching und Hitting, und obwohl die Favoriten offensiv stärker aufgestellt sind, gilt im Baseball die altbekannte Regel: Wo gut gepitcht wird, wird nichts geschlagen. 
Morgen treffen diese Kontrahenten in den gleichen Szenarien erneut aufeinander, und Matanzas-Sancti Spíritus und Las Tunas-Villa Clara eröffnen ihre Wettkämpfe bei den Playoffs.