OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Volleyballworld.com 

Jorge Luis Alayo und Noslen Diaz haben uns in eine Zeitmaschine gesetzt und uns in den letzten Sommer in Paris zurückversetzt, als sie mit ihren Remates, ihren Blocks und ihrer Abwehr die Beachvolleyballwelt in Erstaunen versetzten. Gestern haben sie Playa del Carmen in Mexiko mit ihrem ersten Sieg bei einem Eliteturnier, der höchsten Stufe der World ProTour, in ihren Bann gezogen.

Ihr Niveau ist so hoch, dass am Ende sowohl die Weltmeister als auch die Olympiasieger ohne Medaille dastanden; im Falle der Weltmeister wurden diese von den Kubanern direkt eliminiert.

Es war ein episches Comeback, da sie in der Vorrunde gegen das deutsche Paar Henning und Wust verloren hatten, was sie zwang, den weitesten Weg zum Podium zu nehmen, sogar im Endspiel selbst. Dort besiegten sie die argentinischen Brüder Capogroso im ersten Satz mit 21:13, doch im zweiten Satz lagen sie mit 12:16 zurück, glichen dann aus, und gerieten mit 18:20 erneut in Rückstand.

Dann wartete Alayo mit zwei Blocks auf, die wie eine gigantische Mauer wirkten, und es stand wieder Unentschiegen. Als sie dann mit 23:22 in Führung lagen, war es einmal mehr die menschliche Wand des Athleten aus Villa Clara, die mit einer weiteren Abwehr über das Netz den Schlusspunkt setzte.

Das kubanische Duo, das von der vollen Anlage am Meer beflügelt wurde, erhielt 1.200 Punkte für den ersten Platz und liegt in der Weltrangliste zwischen den Plätzen fünf und sechs, nachdem es sich von Platz 11 kometenhaft nach oben gearbeitet hat.