
Eine Königin gewann im Regen von Tokio ihr achtes paralympisches Gold, ihr drittes in Japan. Omara Durand ist ein Name, der für Leistung steht, die durch einen beeindruckenden Weltrekord von 23,02 Sekunden im 200-m-Finale gekrönt wurde.
„Unseren Dank im Namen des kubanischen Volkes an die unbesiegte Omara Durand und ihren hervorragenden Guide Yuniol Kindelán für die Freude am frühen Morgen", schrieb der Partei und Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, der später auch per Videoanruf mit den beiden sprach, auf Twitter
Sie blieb so weiterhin auf den drei Distanzen (400, 100 und 200 m) unbesiegt, aber ihre Arbeit und die große Anerkennung , die ihr zuteil wird, ist mit dem Ende der Spiele nicht abgeschlossen. Bei der Abschlusszeremonie wurde nämlich bekanntgegeben, dass Omara zum Mitglied des Paralympischen Athletenkomitees gewählt wurde, was ganz Kuba mit Stolz erfüllt.
Durand ging aus einer Abstimmung hervor, bei der sechs Athleten aus 22 vorgestellten Kandidaten auszuwählen waren, eine Rekordzahl für diesen Prozess.
Mit dieser Nachricht erlosch die Flamme und es fiel der Vorhang für die denkwürdigen und historischen Paralympischen Spiele 2020 in Tokio, an denen mehr als 4 400 Spitzensportler aus rund 160 Nationen teilnahmen.
China dominierte den Medaillenspiegel mit insgesamt 207 Medaillen (96 Gold-, 60 Silber- und 51 Bronzemedaillen) vor dem Vereinigten Königreich mit 124 (41-38-45) und den Vereinigten Staaten mit 104 (37-36-31).
Kuba belegte mit sechs Medaillen: vier goldene, eine silberne und eine bronzene den 35. Platz in der Gesamtwertung.
Andrew Parsons, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, sagte zum Abschluss: „Die Paralympischen Spiele von Tokio 2020 waren nicht nur historisch, sondern auch fantastisch. In 12 magischen Tagen schenkten die Athleten der Welt Zuversicht, Glück und Hoffnung. Die Athleten brachen Rekorde. Die Athleten erwärmten die Herzen. Die Athleten öffneten den Geist. Die Athleten haben Leben verändert.“




