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Foto: Morejón, Roberto

Wenn er die Matte betritt, gibt es nur noch die Konzentration auf den Rivalen, mit viel Siegeswillen und einem intelligenten Athleten dahinter, Luis Alberto Orta (60 kg), mit 26 Jahren ein Debütant bei Olympischen Spielen und ein starker und überzeugender Champion von Anfang bis Ende, unter dessen Gegnern auf dem Weg ins Finale zwei Vizeweltmeister (von 2018 und 2019) waren.

Kurz vor seiner Abreise zum Vorbereitungsturnier in Bulgarien hatte Granma ihn gefragt:

Welche Aspekte sind dir bei der Präparation auf Tokio besonderen wichtig?

Ich trainiere unter der Anleitung von Raúl Trujillo und Leonel Pérez. Wir bereiten uns fünf Monate an drei verschiedenen Orten vor: Camagüey, Havanna und Sancti Spíritus, aufgrund der Pandemie-Beschränkungen. Ich habe mich besonders der Verteidigung in Bodenlage und dem technisch-taktischen Bereich gewidmet, was Schwachpunkte meiner Auftritte bei den Panamerikanischen Spielen in Lima waren.

Wie ist deine Prognose für Tokio 2020?

Das Ziel und Traum ist es, auf das Podium zu kommen. Alle Konkurrenten sind stark, Mit dieser Erkenntnis bereite ich mich auf meine Kämpfe vor. Ich denke nicht, dass es notwendig ist, über die Technik zu sprechen, da alles von der Strategie des Gegners abhängt und von den Chancen, die sich einem eröffnen. In meiner Gewichtsklasse (60kg) kamen bei der letzten WM die Finalisten aus Russland und Japan. Über die werde ich ernsthaft nachdenken müssen.

Der Russe unterlag ihm in den Ausscheidungskämpfen und der Japaner im Finale.

Foto: Roberto Morejón.
Foto: Roberto Morejón.