
Aus Kuba hat sich in Ottawa, Kanada, ein Dutzend Ringer für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert und die Anzahl derjenigen, die bereits Tickets in verschiedenen Disziplinen haben, auf 40 Athleten erhöht.
Ein Trio kubanischer Freistilringerinnen sorgte für Klarheit beim Qualifikationsturnier von Ottawa. Yusneylis Guzmán (50 kg), Lianna Montero (53 kg) und Yudaris Sánchez (68 kg) holten unter der technischen Leitung von Filiberto Delgado ihre Teilnahmeberechtigungen für die Olympischen Spiele von Tokio 2020.
Das gleiche Bild bei den Männern: Alejandro Valdés (65 kg), Geandry Garzón (74 kg) sowie Reineris Salas (97 kg) qualifizierten sich bei diesem vorolympischen Turnier.
Zur Ziffer 12 komplettiert sich die Liste kubanischer Ringer und Ringerinnen, wenn man die sechs hinzuzählt, die sich bereits im Griechisch-Römisch Ringen qualifiziert hatten.
Vier von ihnen hatten dies ebenfalls in der kanadischen Hauptstadt getan: Luis Orta (60 kg), Yosvanys Peña (77 kg), Daniel Gregorich (87 kg) und Gabriel Rosillo (97 kg). Ismael Borrero (67 kg) und Mijaín López (130 kg) hatten ihre Qualifikation schon vor Ottawa erreicht.
Die Olympischen Spiele sollen vom 24. Juli bis 9. August stattfinden, und bislang besteht Entschlossenheit sie durchzuführen, entsprechend dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation WHO, ungeachtet der weltweiten Situation von Covid-19.
Meinungen nach Ottawa
Granma sprach über Internet aus Ottawa mit Luis de la Portilla, dem Präsidenten der kubanischen Föderation dieser Disziplin. Er erklärte: „Im Griechisch-Römisch Ringen haben sich die vier noch fehlenden Männer qualifiziert, während wir bei den Frauen darauf gehofft hatten, einen Platz zu erhalten und drei bekommen haben. Dieses Frauenteam hat eine große Zukunft. Es konnte 2016 noch nicht in Rio de Janeiro dabei sein, aber es hat sich das Recht verdient, in Tokio zu kämpfen.
Zu den Positionen, die noch fehlen könnten, erklärte der zuständige Kommissar, dass man versuchen werde, die Qualifikation eines Mädchens in der 76 kg Kategorie zu erreichen, und dass die Männer im Freistil darum kämpfen würden, den Abschluss über 57 kg und 86 kg nachzuholen.
In Sofia, Bulgarien, war ein Weltqualifikationsturnier für den 30. April bis 3. Mai geplant, jedoch aufgrund der Covid-19-Pandemie verschoben worden. In diesem Wettbewerb wird nur ein Platz für jede Division vergeben, auf den also nur der jeweilige Gewinner zugreifen kann.
Unabhängig davon, ob der Weltverband der Ringer das Datum für die letzte Chance, einen Platz für Tokio zu gewinnen, noch ändern werde, würden die Kubaner in Havanna weiter trainieren, um zu versuchen, die Lücken zu schließen, die die olympische Ringer-Delegation noch aufweise, verlautbarte der Verband.




