
Die Erwartungen waren hoch und sie wurden mehr als erfüllt. Die VI. Auflage der Iberoamerikanischen Triathlon-Meisterschaft von Havanna war ein Erfolg in Bezug auf Organisation, Show und Wettbewerbsqualität.
Die Verbindung von Kultur und Sport war wie im vergangenen Jahr ein positives Erlebnis. Parallel zum Triathlon fand ein Malwettbewerb statt, an dem 50 Schüler der San Alejandro Schule teilnahmen, die von großen Persönlichkeiten der kubanischen Kultur wie u. a. den Vertretern plastischer Kunst Nelson Domínguez, José Rodríguez Fuster und Kamil Bullaudi unterstützt und beraten wurden.
Ein echtes sozio-sportliches Umfeld erlebte man bereits früh in den gewohnten Sitzen, dem National Hotel de Cuba und der Marina Hemingway. Um es mit den Worten des Spaniers José Carrasco, Direktor und Generalkoordinator der Veranstaltung, zu sagen: „Kuba ist ein Beispiel, das es wert ist, von anderen Nationen nachgeahmt zu werden, schon aufgrund seiner organisatorischen Kapazität und der Sicherheitsbedingungen, die es allen Teilnehmern bietet."
Diese Meisterschaft hat immer noch die Triathleten der Vereinigten Staaten (70 Teilnehmer) als einen der Hauptanimatoren der Veranstaltung. Die USA stellten die zweitumfangreichste ausländische Nation nach Mexiko – trotz des anhaltenden Drucks der Trump-Regierung, zu versuchen, die Anwesenheit seiner Bürger auf der Insel zu verhindern.
Michel González, die männliche Hauptfigur des Triathlons in Kuba, wiederholte seinen Triumph vom vergangenen Jahr in der Kategorie Halbdistanz mit einer Zeit von 3 Stunden und 18 Minuten. Leslie Amat, die durchaus Chancen hat, sich für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren, belegte unter den weiblichen Teilnehmern den neunten Platz, erreichte dabei allerdings ihr Hauptziel, der Kolumbianerin Lina María Raga, die auf Rang 10 endete, um einen Schritt voraus zu sein. Gewonnen wurde der Frauenwettkampf von der US-Athletin Marissa Ferrante.




