OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Die paralympische Sprinterin Omara Durand hat nach einer Rehabilitationsphase im Dezember und Januar wieder im Panamerikanischen Stadion das Training aufgenommen.

Die Kubanerin hatte sich bei der letzten Paraleichtathletik-WM in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, bei der sie Goldmedaillen über 100 m, 200 m und 400 m in der Kategorie T12-starke Sehschwäche wie schon zuvor bei den VI. Parapanamerikanischen Spielen in Lima, Peru, beide letztes Jahr, gewonnen hatte, eine Verletzung zugezogen.

Für ihre Leistungen ist Omara, die auch bei Paralympischen Spielen bereits fünfmal Gold gewann, für den Laureus Award 2019 als beste behinderte Athletin nominiert, dessen Preisgala am 17. Januar in Berlin stattfinden wird.

Sie dankte dem medizinischen Team, von dem sie im Internationalen Gesundheitszentrum La Pradera behandelt worden war und all denjenigen, die sie bei ihrem dortigen Aufenthalt unterstützt hatten, für eine erfolgreiche Genesung im Hinblick auf ihre Bestrebungen bei den Paralympischen Spielen von Tokio 2020.

Bei der Rückkehr zu den Konditionsübungen äußerte sich ihre Trainerin Miriam Ferrer zur Rehabilitation ihrer Läuferin, sie sei in „in sehr guter Verfassung angekommen“ und man könne nun „zur allgemeinen Vorbereitung zurückzukehren".

Omara Durand ist die erste kubanische Athletin, die sich für den japanischen Paralympics-Event qualifiziert hat, der vom 25. August bis zum 6. September ausgetragen wird. Sie hat den Ehrgeiz, ein weiteres goldenes Triple wie schon bei den letzten Paralympischen Spielen von Rio de Janeiro 2016 zu gewinnen.