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Yaimé Pérez (links) und Denia Caballero beim gemeinsamen Jubel nach dem Doppelsieg Photo: Ricardo López Hevia

Kuba erlebte am vergangenen Freitag seinen besten Tag bei der Leichtathletik-WM, als es beim Diskuswerfen der Frauen Gold und Silber gewann durch Yaimé Pérez (69,17 Meter) und Denia Caballero (68,44 Meter) in einem beeindruckenden Wettbewerb, der gleichsam ein Abbild der gesamten Saison war, in der beide auch in aller Regel vorn lagen.

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Die Kubanerinnen kämpften um den Titel und stellten von Anfang an die über Jahre hinweg herausragende Kroatin Sandra Perkovic (66,72 m) in den Schatten, die außerdem von drei ungültigen Versuchen ihrerseits sichtlich irritiert war.

Yaimé hatte mit 69,39 m das beste Ergebnis des Jahres erzielt und war über die gesamte Saison hinweg stabil geblieben. Sie machte bereits mit ihrem ersten Versuch über 68,10 m deutlich, dass sie mit weniger als dem Sieg nicht zufrieden sein würde.

Denia Caballero, ihres Zeichens Weltmeisterin in Peking 2015, war nicht minder in Form und gab dem Finale den erwünschten Hauch von Wettkampf-Flair. Nach vier Versuchen setzte sie sich mit einer Marke von 68,44 Metern sogar kurzzeitig in Führung, wurde aber von ihrer Landsmännin mit 69,17 m sogleich ausgekontert. Zum ersten Mal holten zwei Kubanerinnen einen Doppelsieg in dieser Sportart.