
LIMA – Omara Durand aus Santiago de Cuba gewann vor Redaktionsschluss dieser Ausgabe ihr zweites Gold bei diesen Parapanamerikanischen Spielen im Finale der 100 m Laufs Kategorie T12 (schwere Sehbehinderung) mit 11,76 Sek, ihrer besten Zeit in dieser Saison.
2011, bei den Panamerikanischen Spielen von Guadalajara, Mexiko, war Omara die erste Frau mit diesem Handicap gewesen, die die 12 Sekunden über 100 m unterboten hatte.
Zusammen mit der von Leonardo Díaz erreichten Silbermedaille war dieses Ergebnis am Montag das für Kuba herausragende in der Leichtathletik der VI. Parapanamerikanischen Spiele.
Für den Diskuswerfer Díaz (Kategorie T56, Rollstuhl) war es ein problematischer Wettkampf: Er eröffnete mit drei ungültigen Würfen, warf im vierten für ihn bescheidene 40,26 m, hatte dann noch einen Fehlversuch, bevor er in seinem letzten Durchgang 42,20 m schaffte.
Damit blieb er weit hinter seiner Bestmarke von 45,32 m, die Weltrekord in seiner Kategorie bedeutete, zurück. Sieger wurde der Brasilianer Claudiney Da Silva mit 43,35 m. Er war zum ersten Mal bei den Paralymischen Spielen von Rio de Janeiro 2016 auf der Szene erschienen und hatte auch dort schon Díaz geschlagen.
Eine Bronzemedaille für Kuba holte Raciel González im Weitsprung der Kategorie T47 (Behinderung der oberen Gliedmaßen) mit 5,77 m. Dieser Wettbewerb wurde von den US-Amerikanern Claudius Fawehinmi (7,03 m) und Tanner Wright (6,45 m) dominiert, die Gold und Silber gewannen.




