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Yaimé Pérez zeigte einmal mehr ihre diesjährige Dominanz im Diskuswerfen Photo: Ricardo López Hevia

Die diesjährige Saison hat in der Disziplin des Diskuswerfens, weiblich, zwei Kubanerinnen an der Spitze. Yaimé Pérez und Denia Caballero bewiesen auch am gestrigen Sonntag ihre Überlegenheit, als sie, in dieser Reihenfolge, die ersten beiden Plätze während der jüngsten Veranstaltung der Diamantliga der Leichtathletik in Birmingham belegten.

Pérez aus Santiago de Cuba scheint nicht mehr aufhaltbar und holte sich nun auch in der englischen Stadt den Sieg, nachdem sie im dritten Versuch 64,87 m erreicht hatte. „Die Russin“, wie sie scherzhaft genannt wird, hatte allerdings auch drei Fouls unter ihren sechs Versuchen. Mit ihrem Ergebnis hat die Santiaguera die Führung in der Diamond League in ihrer Spezialität übernommen, dank im Laufe verschiedener Wettkämpfe angesammelter 23 Punkte, einem mehr, als ihre Landsmännin Denia Caballero aufweist.

Caballero aus Villa Clara wurde in Birmingham Zweite mit 64,69 m, wobei sie es sogar auf vier Fehlversuche brachte. Desungeachtet hat auch sie eine unter dem Strich ausgezeichnete Saison und gute Aussichten, auf das Siegerpodium bei der anstehenden Leichtathletik-WM zu steigen, die zwischen dem 27. September und dem 6. Oktober in Katar stattfinden wird.

Wenn es eine Athletin gibt, die die Kubanerinnen von den ersten beiden Plätzen verdrängen könnte, dann ist dies die Olympiasiegerin und Weltmeisterin Sandra Perkovic aus Kroatien, die mit 63,80 m in Birmingham den dritten Rang belegte und aufgrund von Verletzungen nicht ihr bestes Jahr hatte.

Der nächste Stopp der Diamantliga-Karawane wird am 24. August in Paris sein, während das große Finale für den 6. September in Brüssel anberaumt ist.
    

YARISLEY MIT RELATIVEM ERFOLG
Wenn wir einen Namen nennen müssen, der trotz des nicht optimalen Jahres kaum von einem Podiumsplatz wegzudenken ist, dann ist es der von Yarisley Silva aus Pinar del Rio.

Nach ihrem spektakulären Gewinn der Goldmedaille bei den Panamerikanischen Spielen mit 4,75 m musste sie sich in Birmingham bei übersprungenen 4,65 m mit Platz drei begnügen. Siegerin war die große Favoritin und amtierende Olympiatitularin, die Griechin Ekaterini Stefanidi, die 4,75 m meisterte. Zweite wurde, mit der gleichen Höhe wie Yarisley, aber der geringeren Anzahl von Fehlversuchen, die Kanadierin Alysha Newman.