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Kuba Handballer zählen vom Niveau her bereits zu den Favoriten in der Region Photo: Ricardo López Hevia

Die kürzlich im Handball erreichte Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft Aufstrebender Nationen gibt Kuba die Möglichkeit, sich erneut ins Buch dieses Sports auf unserem Kontinent einzutragen.

Diese Sportart, die durchaus eine Entwicklung in unserem Land hatte und lange Zeit eine der kollektiven Sportarten mit den besten Ergebnissen auf panamerikanischer Ebene und sogar weltweit war, lag in den letzten fünf Jahren allerdings auf Veranstaltungen hohen Niveaus fast bei null.

Granma sprach mit Luis Enrique Delisle, dem technischen Direktor des kubanischen Männerteams, das sich auf die Panamerikanischen Spiele in Lima vorbereitet, während einer ihrer Trainingseinheiten im Cerro Pelado.

Wie laufen die Vorbereitungen auf die Spiele von Lima?

Alles ist wie geplant gelaufen. Vor kurzem sind wir aus Deutschland zurückgekehrt, wo wir zwei Aufeinandertreffen mit hochkarätigen Jugendmannschaften bestritten haben, und jetzt geben wir hier in Havanna den taktischen, offensiven und defensiven Maßnahmen den letzten Schliff.

Wie vorteilhaft war die Aufnahme mehrerer Spieler in ausländische Ligen?

 

Sehr positiv, vor allem wenn man berücksichtigt, dass alles Erlernte von der Auswahl umgesetzt wird und den Jüngeren sehr hilft.

Sind alle Spieler für Lima schon da?

Wir haben drei Spieler, die am 13. Juli dazu stoßen werden, und zwar Reinier Taboada, eine der Hauptfiguren der Besetzung, Jorge Luis Paván und Pedro Veitía, die in Deutschland für uns dabei waren, aber heute noch nicht hier sein können, weil sie mit Dokumenten befasst sind, um ihre Verträge im Ausland zu verlängern.

Wer sind die schwersten Gegner im Turnier?

Vor allem Brasilien, Argentinien und Chile, aber die USA überraschten im Turnier der Schwellenländer mit einer Mannschaft, die voll von eingebürgerten Spielern war.