OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die kubanische Mannschaft gewann die-Silbermedaille beim IHF Emerging Nations Championship 2019 Foto: IHF

Der Traum, ganz oben auf dem Weltpodest zu stehen, konnte zwar nicht verwirklicht werden. Aber die kubanische Männerhandballmannschaft gewann an diesem Sonntag eine wertvolle Silbermedaille beim IHF Emerging Nations Championship 2019, das in der georgischen Hauptstadt Tiflis ausgetragen wurde.

Im Finalspiel verlor das kubanische Team gegen den Gastgeber mit 21:31. Beide Mannschaften waren bis dahin ungeschlagen, so dass ein spannender Kampf um den Titel im Sportpalast dieser Stadt erwartet wurde.

Doch zur Freude der heimischen Fans, die ihre Spieler anfeuerten, gewannen die Georgier mit großem Vorsprung und nahmen dem kubanischen Team jede Chance auf ein Aufholen. Trotz dieser abschließenden Niederlage hat die kubanische Mannschaft mit ihrer hervorragenden Leistung gezeigt, dass dieser Sport in Kuba mittel- und langfristig ein unbestreitbares Potenzial haben wird.

Beide Finalgegner hatten mit jeweils fünf Siegen ungeschlagen ihren Gruppensieg errungen, wobei sie ein solides Abwehr- und Angriffsspiel zeigten, das es ihnen erlaubte, erst das Halbfinale und dann das Finale zu erreichen.

Im Spiel um die Bronzemedaille besiegte das Team Bulgariens das von Großbritannien mit 47:31.

Kuba hatte das Halbfinalspiel gegen Bulgarien mit 39:36 erst in der Verlängerung für sich entscheiden können, nachdem es nach der ersten Halbzeit 20:14 für die Kubaner und nach der zweiten Halbzeit 32:32 gestanden hatte. In der Verlängerung war vor allem die Leistung des Torhüters Magnol Suárez entscheidend gewesen für den Sieg.

Ebenfalls am Samstag hatte Georgien im zweiten Halbfinalspiel mit 28: 21 gegen Großbritannien gewonnen.

In der Ausscheidungsphase hatten sich die Schützlinge von Enrique Delisle gegen Großbritannien (35:27), China, Kolumbien (jeweils 30:24),Aserbaidschan (31-26) und Indien (40:29) durchgesetzt.