OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Juan Francisco Puello (Foto: dem Internet entnommen)

SANTO DOMINGO –Der Präsident der Konföderation des Professionellen Baseballs der Karibik, Juan Francisco Puello, gab seiner Zuversicht Ausdruck, dass die Übereinkunft zwischen der Kubanischen Baseballföderation (FCB) und den Großen Ligen (MLB) noch nicht verloren sei.

In einem Gespräch mit Prensa Latina über die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, den im Dezember vergangenen Jahres geschlossenen Pakt für ungültig zu erklären, sagte Puello, es sei wichtig, die Ablehnung wieder aufzuheben und die Vereinbarung umzusetzen.

"Obwohl ich normalerweise keine politischen Entscheidungen kommentiere, sollte man sie nicht mit Sport verwechseln, denn wenn das passiert, wird es problematisch. Man kann mit der Würde des Menschen keinen Handel treiben. Damit darf man nicht spielen", sagte der Leiter der CBPC. Seines Erachtens war diese Vereinbarung ein großer Schritt zwischen beiden Seiten, der nicht rückgängig gemacht werden sollte, und alle Bemühungen seien in diese Richtung zu lenken.

Der regionale Sportdirektor erinnerte daran, dass das, was in den Verhandlungen vom vergangenen Dezember erreicht worden sei, darauf abgezielt habe, den Menschenhandel mit kubanischen Baseballspielern, die im sogenannten „Grand Tent“ spielen möchten, zu drosseln – etwas, das wohl in allen Verfassungen der Welt gebilligt würde.

Der FCB verurteilte die Entscheidung Trumps, die Vereinbarung mit der MLB zu annullieren, die den Vorsatz gehabt habe, den Menschenhandel zu beenden und die Rekrutierung kubanischer Baseballspieler für die Major League zu normalisieren. (PL)