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Dass gleich mehrere kubanische Marathonläufer an ein und demselben Tag von sich reden machen, geschieht eher selten. Am Sonntag nun hinterließen Yudisleyvis Castillo, Henry Jaen und Dailin Belmonte in den europäischen Metropolen Rom und Rotterdam ihren Abdruck.

In der ewigen Stadt beendeten in einem Feld von über 10.000 Teilnehmern aus 88 Ländern Castillo und Jaen die Plätze sieben bzw. zwanzig bei einem Wettkampf, der unter heftigen Regenfällen stattfand.

Das populäre Rennen, das zum 25. Mal ausgetragen wurde, bezeugte die absolute Dominanz der äthiopischen Athleten bei beiden Geschlechtern. Bei den Männern siegte Tebalu Zawude Heyi in 2:08:37 Stunden vor seinen Landsleuten Tesfa Tiruneh Workneh in 2:09:17 und Musa Babo Ido in 2:09:53.

Bei den Frauen erlief sich die 22jährige Kebede Megertu in 2:22:52 Stunden den Sieg, während ihre Landsmänninen Muluhabt Tsega in 2:26:41 Stunden und Chaltu Negesse in 2:30:45 Silber bzw. Bronze gewannen.

Mehr als anderthalbtausend Kilometer weiter nördlich wurde am selben Tag der Marathon von Rotterdam am selben Tag gelaufen, wobei rund 20.000 Teilnehmer die Straßen und Alleen der niederländischen Hafenstadt durchquerten, darunter auch eine kubanische Läuferin, die hochzufrieden sein durfte.
Dailin Belmonte beendete die 42 Kilometer und 195 Meter auf Position 24 unter 3.385 Konkurrentinnen.

Die Freude der Kubanerin war nicht zuletzt dadurch motiviert, dass sie sich über die erzielte Zeit automatisch für die Teilnahme am Marathon der Panamerikanischen Spiele von Lima 2019 qualifizierte.

Der Kenianer Marius Kipserem holte in Rotterdam Gold in 2:04:11 Stunden vor dem Türken Kaan Özbilen in 2:05:27 Stunden und dem Kenianer Emanuel Saina in 2:05:42 Stunden.

In der weiblichen Abteilung erwies sich die Äthiopierin Ashete Bekere in 2:22:55 Stunden als die Stärkste. Silber gewann die Kenianerin Stella Barsosio in 2:23:36 Stunden vor Aliphine Tuliamuk (USA), die Bronze holte.