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Arlen López (links) wird Kuba beim Vorbereitungsturnier in Nicaragua vertreten Photo: Ricardo López Hevia

Das kubanische Boxen hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 sehr wenig Aktivität im Ring gezeigt, nach dem Start der IX. World Series Ende Oktober.

Die Saison birgt jedoch Emotionen für den Ringsport. Mehrere internationale Events werden ausgetragen, darunter die Weltmeisterschaft in Russland im September, bei der die besten Faustkämpfer nach den Regeln der International Boxing Association antreten werden.

Die kubanische Boxtruppe hat die wettkampflose Zeit des ersten Jahresquartals genutzt, um die physischen Kapazitäten zu checken, denn im April werden die „Feindseligkeiten“ mit dem vorpanamerikanischen Turnier in Nicaragua aufgenommen, das zwischen dem 2. und 11. in Managua angesetzt ist.

Die kubanische Boxarmada wird bei dem Vorbereitungsturnier auf die Panamerikanischen Spiele in Lima 2019 mit allen zehn nationalen Champions vertreten sein. Damián Arce (49 kg), Yosvani Veitía (52 kg), Osvel Caballero (56 kg), Lázaro Álvarez (60 kg), Andy Cruz (64 kg), Roniel Iglesias (69 kg), Arlen López (75 kg), Julio César La Cruz (81 kg), Erislandy Savón (91 kg) y Dainier Pero (+91 kg) bilden das Team, bei dem sich Jugend und Erfahrung verbinden.

Für Rolando Acebal, den technischen Leiter des Teams, muss die Teilnahme Kubas in Nicaragua dafür sorgen, dass alle zehn panamerikanischen Qualifikationstickets geholt werden.

„In verschiedenen Gewichtsklassen reicht schon der Sieg in der ersten Runde, um in Lima antreten zu dürfen.“

In Bezug auf die sportliche Rivalität in mehreren Divisionen der kubanischen Vorauswahl hob Acebal es als sehr positiv hervor, dass die jungen Kämpfer die Etablierten unter Druck setzen

Vier Monate vor den Spielen in Lima, äußerte sich Acebal hinsichtlich der Medaillenprognose des Trainerstabs so: siebenmal Gold, dreimal Bronze.

„Die Mannschaft der Vereinigten Staaten ist gut. Vor wenigen Wochen erreichte sie den zweiten Platz beim Strandzha-Turnier in Bulgarien. Es sind junge und talentierte Boxer. Auch Kolumbien und Venezuela werden mit je einem oder zwei renommierten Boxern anreisen können. Auf jeden Fall hat Kuba ehrgeizige Ziele und wir glauben, dass sie erreichbar sind", sagte er zum Schluss.