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Die starke Rivalität gibt dem Turnier Granma-Cerro Pelado Würze. Photo: Ariel Cecilio Lemus

Sieben kubanische Ringer streben die Goldmedaille bei den Kämpfen der Panamerikanischen Spiele in Lima vom 26. Juli bis 11. August an.

Die Olympiasieger Mijaín López (130 kg) und Ismael Borrero (67 kg) sowie außerdem Daniel Gregory (87 kg) werden diese Aufgabe im griechisch-römischen Stil angehen, so der Chef des kubanischen Ringerverbandes, Luis de la Portilla, zu Granma.

Mijaín fügt seinen fünf Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften und seinen dreien unter den fünf Ringen eine beeindruckende Kontinentalausbeute hinzu: Sieger bei den Panamerikanischen Spielen von Santo Domingo 2003, von Rio de Janeiro 2007, von Guadalajara 2011 und von Toronto 2015. Bei dieser letzten Austragung des Klassikers eroberte Yasmani Lugo (98 kg), den zweiten Lorbeer dieser Stilart.

Im Freistil der Männer sind aussichtsreich für Kuba: Andreu (57 kg) und Salas (97 kg) sowie Alejandro Valdés (65 kg), sagt der Verbandsvertreter. Salas geht, nachdem er in Toronto noch als 87-Kilo-Mann Gold gewonnen hatte, diesmal in eine höhere Gewichtsklasse.

Als "eine sehr große Verpflichtung, der sie all ihre Trainingsenergie widmet", bezeichnet Lianna de la Caridad Montero die Erwartungen, die ihre Trainer in sie setzen, den Titel über 57 kg in Lima zu erringen. Die beste Leistung für Kuba im Ringen der Frauen war vor vier Jahren in Toronto die Silbermedaille von Katerina Videaux in der 63 kg Kategorie.

KOMPLETTE TEAMS

Luis de la Portilla erklärte, dass Kuba in allen drei Modalitäten mit kompletten Teams nach Lima reisen werde, insgesamt 18 Athleten, von denen 15 ihre Qualifikationen bei der Panamerikanischen Meisterschaft 2017 geholt hätten, genau am gleichen Ort, an dem die nächsten Spiele ausgetragen werden. Die übrigen drei hätten ihr „Ticket“ bei den Spielen Zentralamerikas und der Karibik 2018 in Barranquilla, Kolumbien, gelöst.