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Iván Silva weiß die Trainingsmöglichkeiten in Frankreich zu schätzen, bevor es zum Grand Slam nach Düsseldorf geht Photo: Ricardo López Hevia

PARIS – Kubanische Judokas nehmen in dieser Woche im Anschluss an das Grand Slam Turnier von Paris an einem Trainingscamp in Frankreich teil, was ihnen eine weitere Chance zur Verbesserung bietet, wie Athleten und Trainer übereinstimmend sagen.

Der Trainingsaufenthalt findet im Anschluss an den Wettbewerb am vergangenen Wochenende statt, bei dem acht Vertreter der Größten der Antillen antraten, darunter die bereits mit vielen Medaillen dekorierte Idalys Ortiz, die auch in diesem Turnier Gold holte.

In Erklärungen gegenüber Prensa Latina betonten die Leiter der technischen Kollektive, Yordanis Arencibia (Frauen) und Julio Alderete (Männer), wie nützlich es sei, an diesen Camps teilzunehmen, um die Vorbereitung der Athleten im Kräftemessen mit anderen, die zu den besten der Welt zählen, voranzutreiben.

Arencibia erklärte, dass ein Athlet bei einem Wettkampf nach nur einem oder zwei verlorenen Kämpfen sang- und klanglos verschwinden müsse, während diese Trainingslager die Chance böten, viel länger mit erstklassigen Gegnern zu arbeiten.

"Nach meiner Erfahrung als Judoka waren diese Gelegenheiten sehr wichtig und haben mir geholfen, meine Ergebnisse zu erzielen", sagte die Ex-Sportlerin, die während ihrer Karriere mehrere Medaillen bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften und Panamerikanischen Spielen gewann.

Der kubanische Judoka Iván Silva, der bei der WM in Baku 2018 die Silbermedaille holte, betonte ebenfalls die Wichtigkeit der Teilnahme an diesen Trainingscamps, bevor er nach Deutschland abreiste, um am Grand Slam von Düsseldorf teilzunehmen.

"Wir möchten das Camp nutzen, wo es viele Leistungssportler gibt, die nicht am Grand Slam Turnier teilgenommen haben, die sich aber im Training befinden zur Vorbereitung auf die Panamerikanischen Spiele in Lima in diesem Jahr und die Olympischen Spiele in Tokio 2020", sagte er. (PL)