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Photo: EFE

Der kubanische Freistilringer Yowlys Bonne holte am Sonntag in der ungarischen Hauptstadt Budapest bei den Weltmeisterschaften im Ringen den Titel in der 61 kg Kategorie.

Bonne, Gewinner der Bronzemedaille in Paris 2017, verbesserte sich im Laufe des letzten Jahres erheblich und verschaffte nun Kuba die erste Goldmedaille in einem starken Wettkampf.

Das Finale gegen den Russen Gadzhimurad Raschidow wurde von dem Guantanamero durch einen Angriff auf die Beine seines Gegners entschieden. Das Endergebnis war ein 6:5.

Dabei hatte der kubanische Athlet bereits mit 5:2 in Führung gelegen, kam allerdings noch Bedrängnis, als es dem Russen dreimal gelang, ihn von der Matte zu heben und so zum zwischenzeitlichen Ausgleich zu kommen.

Auf dem Weg zum Gold hatte sich der Kubaner am Samstag mit drei Erfolgen die Teilnahme am Endkampf gesichert, zunächst gegen den Rumänen Ivan Guidea, den er mit 6:0 besiegte.

Danach schlug er den Iraner Esmaeli Mohammadbaghuer mit 10:8 und anschließend im Halbfinale den US-Amerikaner Joseph Daniel Colon mit 9:4.

Mit dieser Goldmedaille hat die kubanische Delegation bereits die Vorjahresleistung von Paris verbessert, wo es lediglich zum Gewinn von drei Bronzemedaillen gereicht hatte. (ACN)