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Photo: Prensa Latina

Der ehemalige kubanische Springer sagte am gestrigen Montag in Madrid, dass sein Landsmann Juan Miguel Echevarría jederzeit das Zeug habe, den Landesrekord von 8,71 m zu brechen, den der Olympiasieger von Sidney 2000 immer noch innehat.

„Ich habe Echevarría in den letzten Jahren in Kuba springen sehen und behaupte, dass das, was er demonstriert, die Zukunft ist“, äußerte sich der jetzige Trainer der Venezolanerin Yulimar Rojas, Titelträgerin im Dreisprung unter den fünf Ringen von Rio 2016.

In Ausführungen der Sportzeitung Marca gegenüber unterstrich er, dass Juan Miguel sich in einer spektakulären Phase seiner Entwicklung befinde und dass sein (Pedrosos) Rekord nur noch so lange bestehen werde, wie sein junger Nachfolger es zulasse.

Am vergangenen Sonntag war Echevarría in Stockholm auf dem sechsten Meeting der Diamantliga atemberaubende 8,83 Meter weit gesprungen, was nur deshalb als Rekord nicht anerkannt werden konnte, weil die Leistung bei 10 cm Rückenwind pro Sekunde zu viel erzielt wurde.

Für Raúl Chapado, Präsident des Spanischen Leichtathletik-Verbandes, könnte Juan Miguel zum ersten Weitspringer werden, der die 9 Meter erreicht, indem er die Weltrekordmarke von 8,95 m des US-Amerikaners Mike Powell übertrifft.

Echevarría hätte in Stockholm noch einige Zentimeter mehr herausholen können, wenn die Sprunggrube nicht zu kurz gewesen wäre. Er sei mit den Füßen auf der Randschwelle aufgekommen und von da nach vorne abgeprallt. Er habe den Eindruck gemacht, sich vor Verletzung schützen zu wollen. Darum sei die Landung nicht gut gewesen, sagte Chapado.