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Frederich Cepeda war der beste kubanische Schlagmann im Halbfinale Photo: Ismael Batista

Guadalajara – Wie auch im vergangenen Jahr konnte sich das Team der Provinz Granma nicht für das Finale der Karibikserie qualifizieren. Es unterlag im Halbfinale dem Team der Dominikanischen Republik Águilas Cibaeñas.

Das kubanische Team unter Leitung von Carlos Martí lag bis zum fünften Inning vorn, begann dann aber, die Kontrolle über das Spiel zu verlieren.

Zu viele Spieler, die Bases erlaufen hatten, konnten es nicht zu Punktgewinnen bringen, weil die nachfolgenden Schlagmänner keine Hits erreichten. Es gab Situationen, vor allem im fünften Inning, in denen man Spieler mit größerer Schlagkraft hätte einwechseln müssen.

Lázaro Blanco, der anfängliche Pitcher, der bis zum sechsten Inning gute Arbeit geleistet hatte, ließ dann nach und musste in seinem Wurf Nummer 101 einen Homerun hinnehmen.

Der nächste Pitcher, Miguel Lahera, konnte den Angriff der Dominikaner nicht stoppen. Dann begann auch die Feldverteidigung, die bis dahin die beste des Turniers war, Fehler zu machen. Das dominikanische Team war nun nicht mehr zu bremsen und aus dem anfänglichen 3:0 Vorsprung für Kuba wurde ein Endstand von 4:7.

Das kubanische Team belegte letztendlich Platz drei und verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz.