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Die Kubaner bejubeln ihre Qualifikation für die kommende Volleyball-WM (Foto: Norceca)

Puerto Rico und Kuba sind die beiden letzten der 24 für die Teilnahme an der Volleyball-Weltmeisterschaft qualifizierten Mannschaften. Das Turnier wird – im September 2018 – zum ersten Mal in zwei Austragungsländern stattfinden: Bulgarien und Italien.

Die Zöglinge von Nicolás Vives hatten sich mit dem 0:3 gegen Mexiko das Leben selber schwer gemacht: Um sich für die WM zu qualifizieren, mussten sie am Schlusstag des Wettbewerbs in Pinar del Rio gegen Puerto Rico mit 3:0 Sätzen gewinnen; schon der Gewinn eines einzigen Satzes hätte für die Boricuas deren vorzeitige Qualifikation und das Ende aller Hoffnungen für die Gastgeber bedeutet.

Der gestrige Sonntag war nichts für schwache Nerven. Zunächst siegten die Mexikaner mit 3:0 Sätzen (25-14, 25-20 und 25-22) gegen Guatemala und erreichten somit nach zwei Siegen (gegen Kuba und Guatemala) und einer Niederlage (gegen Puerto Rico) zehn Punkte bei einem Trefferindex von 1,052.

Das anschließende 3:0 (25-21, 25-22 und 30-28) gegen Puerto Rico wiederum bedeutete für Kuba ebenfalls zwei Siege (gegen Guatemala und Puerto Rico) sowie eine Niederlage (gegen Mexiko). Auch Kuba erreichte also zehn Punkte, allerdings mit einem Trefferindex von 1,124 (höher als Mexiko).

Nach Siegen über Mexiko und Guatemala (bei einer Niederlage gegen Kuba) brachte es aber auch Puerto Rico auf zehn Punkte. Der Trefferindex der Boricuas war jedoch ungeachtet ihrer 0:3 Schlappe gegen Kuba mit 1,157 der höchste von allen und bescherte ihnen am Ende den ersten Platz.

Auf die irritierend glatte Niederlage gegen Mexiko vom Samstag angesprochen, erklärte Kubas Mannschaftskapitän Liván Osoria, es habe in entscheidenden Momenten Fehler bei der taktischen Disziplin gegeben und außerdem habe man wohl einen Rivalen unterschätzt, der am Tage davor sang- und klanglos gegen Puerto Rico verloren habe.