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Yaimé Pérez besiegte Sandra Perkovic in Stockholm . Photo: Getty Images

Mit ihrer besten Saisonleistung bisher behauptete sich die kubanische Diskuswerferin Yaimé Pérez in der schwedischen Hauptstadt Stockholm beim sechsten Meeting der Diamantliga der Leichtathletik.

Das Publikum staunte, als die Kubanerin gleich im ersten Durchgang die respekteinflößende Weite von 67,92 m vorlegte, eine Marke, die an diesem Tag von Sandra Perkovic, Olympiasiegerin in Rio 2016, nicht mehr gekontert werden konnte. Perkovics beste Leistung waren 67,75 m. Die sieggewohnte Kroatin war offenbar durch Pérez‘ frühe Vorgabe irritiert und hatte vier Fehlversuche. Vergangene Woche in der norwegischen Hauptstadt Oslo war die Reihenfolge noch umgekehrt gewesen, auch da schon mit relativ geringem Abstand.

Yaimé Pérez‘ Landsmännin Denia Caballero verpasste diesmal das Siegertreppchen deutlich. Sie wurde mit 60,48 m lediglich Fünfte. Drittplatzierte war die Deutsche Nadine Müller mit 65,74 m vor der Französin Mélina Robert-Michon mit 61,91 m.

Kein guter Tag war es für die kubanische Stabhochspringerin Yarisley Silva, die noch in Oslo mit 4,81 m triumphiert hatte. In Stockholm riss sie bereits bei 4,65 m dreimal. In einem niveauarmen Wettkampf waren besagte 4,65 m aber bereits die Siegeshöhe. Nicole Büchler aus der Schweiz reichten sie, um die Schwedin Angelica Bengtsson und die Venezolanerin Robelis Peinardo, alle beide mit der gleichen bescheidenen Höhe wie die Gewinnerin, auf die Plätze zu verweisen.