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TEXTO FOTO: Im fünften Wettbewerb der Diamantliga überquert Yarisley Silva die Latte bei 4,81 m (Foto: Getty Images)

 

Im fünften Wettbewerb der Diamantliga überquert Yarisley Silva die Latte bei 4,81 m. Photo: Getty Images

Yarisley Silva kommt dem Himmel immer näher. Kubas hoch dekorierte Stabhochspringerin setzte im Vorfeld der Londoner Leichtathletik WM eine merkliche Duftmarke. Ort des Geschehens war der fünfte Wettkampf der Diamantliga, diesmal in Oslo, Norwegen, wo sie mit übersprungenen 4,81 Meter gewann.

Silva zeigte damit ernste Absichten, ihren 2015 bei den Weltmeisterschaften von Peking errungenen Thron zu verteidigen. Im hohen Norden bewies sie mit ihrer besten Höhe der aktuellen Saison konstant ansteigende Form, nachdem sie vergangene Woche mit 4,75 m in Rom Zweite geworden war.

Vor der Abreise nach Europa zu den Meetings der Diamantliga hatte ihr Trainer Alexander Navas festgestellt, dass nach dem Treffen in der italienischen Hauptstadt die Athletin aus Pinar del Rio ihre besten Ergebnisse haben werde. Von da an beginne die kompetitive Phase ihrer Vorbereitung.

„Unser Ziel ist, in der britischen Hauptstadt das Podium zu erreichen. Dafür muss man 4,80 m überspringen. Vor der WM in London werden wir uns etwa 2 Wochen lang in Pamplona, Spanien, aufhalten, wo wir uns eigentlich immer auf die großen Wettbewerbe vorbereiten“, sagte Navas.

In Oslo begann Yarisley ihren Wettkampf mit 4,55 m, einer Höhe, die sie erst im zweiten Versuch nahm. Danach meisterte sie problemlos die 4,65 m. Bei 4,75 m riss sie einmal die Latte, während sie die folgenden 4,81 m gleich im ersten Versuch schaffte. Mit dem Sieg in der Tasche bemühte sie sich dann noch dreimal vergeblich über 4,92 m, die eine neue persönliche Bestmarke für sie gewesen wären.

Durch das jüngste Resultat befindet sich Yarisley Silva mit nunmehr 21 Punkten an der Spitze ihrer Disziplin in der Diamantliga – vor der Griechin Ekaterini Stefanidi, der Olympiasiegerin von Rio, die derzeit 16 Punkte aufweist.

Auf demselben Meeting gewannen die Kubanerinnen Yaimé Pérez und Denia Caballero Silber und Bronze im Diskuswerfen. Pérez blieb mit 66,24 m nur um einen guten halben Meter hinter der Gewohnheitssiegerin Sandra Perkovic aus Kroatien zurück, während die als amtierende Weltmeisterin bekanntere Caballero, die vier ihrer sechs Durchgänge ungültig gestaltete, sich diesmal mit 63,29 m begnügen musste.