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Photo: Calixto Llanes

Am Ende lagen 12 Etappen und 1.487 Kilometer Strecke hinter Pedro Portuondo, die der Santiaguero schneller als seine Rivalen beim Straßenklassiker bewältigte und sich so zum Champion dieses Wettbewerbs kürte.

Gestern überquerte Félix Nodarse aus Artemisa den Zielstrich vor dem Kapitol als Erster. Die letzte Etappe hatte zwischen Los Palacios (Pinar del Rio) und Havanna über 138 km geführt.

Portuondo bewältigte den Schlussabschnitt sehr ruhig und kontrolliert; bemüht, jegliches Missgeschick zu vermeiden, radelte er sozusagen nur noch mit und nahm dabei bereits die Glückwünsche seiner Gegner und Teamgefährten entgegen.

„Ich konnte die Tour gewinnen, weil ich mich vollständig diesem Sport verschrieben habe. Ich hatte tagein, tagaus hart trainiert, vor allem in den Bergen“, resümierte Portuondo nach 36 Stunden, 46 Minuten und 33 Sekunden, der gegenüber Granma seine Bereitschaft bekundete, die Leitungsverantwortung für ein kubanisches Fahrersextett zu übernehmen.

In der Mannschaftswertung dominierte Sancti Spíritus, gefolgt von Ciego de Ávila und Holguín. Leandro Marcos aus Havanna gewann die Punktewertung, wobei er den Guantanamero Onel Santaclara und Miguel Valido aus Holguín als Nächstplatzierte hinter sich ließ. Die Bergwertung holte sich Yasmani Balmaceda aus Artemisa.