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Der Radsport-Klassiker beginnt am morgigen Dienstag Photo: Ricardo López Hevia

Morgen beginnt im äußersten Osten Kubas die Nationale Rundfahrt Guantánamo-Pinar del Rio-Havanna oder, kürzer gesagt, der Radsportklassiker – ein viel passenderer Name für die Verbreitung des Events in den Medien.

Auf einer Route, die fast identisch ist mit der des Vorjahres, beginnt das Rennen in Guantánamo auf einem 60 km Rundkurs durch die Stadt. Am darauffolgenden Morgen nimmt man Kurs auf die Provinz Santiago. Im wahrsten Sinne des Wortes Höhepunkt dieser Etappe wird der mythische Gran Piedra Gipfel sein, anspruchsvoll und kurvenreich, wo traditionell die erste Bergwertung ausgefahren wird.

In ruhigem, nicht von allzu vielen Erhebungen gekennzeichnetem Gelände folgen der dritte und der vierten Tagesabschnitt. Für letzteren ist zwischen Cacocún und Holguín ein Mannschaftszeitfahren anberaumt. Dann geht es in die Tiefebene von Camagüey und Ciego de Àvila. Über 300 km werden die Fahrer während dieser beiden Etappen auf nicht enden wollenden Geraden zurücklegen.

Anders als im vergangenen Jahr wird es nicht in Ciego zum Ruhetag kommen, sondern in Cienfuegos nach dem grimmigen Teilstück, das sich hinauf nach Topes de Collantes windet – entscheidender Gebirgspass der siebten Etappe.

Nach der Erholungspause am 21. Februar wird die Karawane einen Tag mit gleich zwei Entscheidungen erleben: morgens ein Rundrennen in der „Perle des Südens“, wie Cienfuegos auch genannt wird, nachmittags dann die Weiterfahrt nach Santa Clara.

Vom Zentrum der Insel aus geht es Richtung Westen, zunächst nach Cárdenas und dann nach Artemisa. Zwischen Herradura und Pinar del Rio kommt es auf dem vorletzten Abschnitt zum Einzelzeitfahren über 35 km. Danach geht es von Los Palacios nach Havanna, wo, wie schon im vorigen Jahr, die Rundfahrt endet und sich die Radrennfahrer in der Mehrzweckhalle Ramón Font von den Prüfungen erholen werden.