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Photo: Ricardo López Hevia

Mit großer Klasse und ohne Zweifel aufkommen zu lassen, sicherte sich heute der kubanische Boxer Julio César La Cruz mit 3-0 den Sieg überden Kasachen Adilbek Niyazymbeto, der zweimal die zweite Position bei Weltmeisterschaften eingenommen hat und in London 2012 Silber gewann.
Es war ein ruhiger Kampf und Julio César tanzte und provozierte seinen Gegner über den ganzen Ring und teilte ihm seine Schläge aus.

Photo: Ricardo López Hevia

Der dreifache Weltmeister begann seinen Weg zur Goldmedaille am 10. August mit einem bequemen Sieg über den Türken Mehmet Dadir Unal, bei dem der Ottomane erbarmungslosen Angriffen ausgesetzt war.
Im Viertelfinale traf ar auf Michel Borges aus Brasilien, den er mit effektiven Schlägen und großer Eleganz schlug, um zu verhindern, dass sich die Ringrichter von den Rufen des brasilianischen Publikums beeindrucken ließen, das die ganze Zeit seinen Boxer unterstützte. Aber Julio César konnte alle Zweifel aus dem Weg räumen und brachte die Anwesenden schließlich zum Verstummen.

Photo: Ricardo López Hevia

Im Halbfinale schlug er den Franzosen Mathieu Bauderlique mit 3-0, der wenig Schläge bei ihm landen konnte, da er dem taktischen Plan seiner Trainer folgte : sich bewegen, in den Gegner gehen, mit einer 2-1 Formation von Schlägen sich wieder zurückziehen und so den Franzosen zu verunsichern.
Für Julio César war Rio de Janeiro das Turnier, für das er viele Opfer gebracht hat, weil die olympische Goldmedaille noch das war, was in seiner erfolgreiche Karriere fehlte. Eine Karriere, die er heute mit dieser Medaille gekrönt hat und die in als einen der besten Boxer der AIBA bestätigt.