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Idalys Ortiz, konstant auf höchstem Niveau Photo: Ricardo López Hevia

ASTANA – Die Kubaner Idalys Ortiz und Iván Silva siegten im Judo Grand Prix von Almaty, Kasachstan, und sorgten für den Rang drei Kubas bei über 50 teilnehmenden Ländern.

Ortiz, amtierende Olympiasiegerin und zweimalige Weltmeisterin, krönte sich in der Kategorie Superschwergewicht (78 kg plus), nachdem ihre Finalgegnerin, die Türkin Kayra Sayit, aus dem Kampf genommen worden war.

Auf ihrem Weg in den Endkampf hatte sie zuvor die Algerierin Sonia Asselah, die Puerto Ricanerin Melissa Mojica und die Bosnierin Larissa Ceric besiegt, die letzteren beiden durch Ippon.

Silva setzte sich am Samstag in der 81 kg Kategorie durch, indem er im Finale den Italiener Matteo Marconcini durch Wazari bezwang.

Vorher hatte der Kubaner den Portugiesen Carlos Luz (durch Ippon), den Tschechen Jaromir Musil (durch Wazari) den Holländer Frank de Wit (durch Ippon) und den Brasilianer Leandro Guilheiro (durch Disqualifikation) geschlagen.

Außerdem erreichte Kuba in diesem Turnier noch eine Bronzemedaille durch Yalennis Castillo über 78 kg und setzte sich an die Spitze aller Teilnehmerstaaten Lateinamerikas und der Karibik.

Der Medaillenspiegel wurde von Frankreich dominiert mit dreimal Gold und zweimal Bronze, gefolgt von Georgien (2-0-2) und Kuba (2-0-1) auf den Plätzen zwei und drei nach Nationen. Brasilien (0-1-1) und Puerto Rico (0-0-2) blieben unter den Erwartungen.