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Die kubanische Kultur findet Anerkennung in der Welt. In nur wenigen Tagen Abstand sind zwei ihrer Söhne für ihre Arbeit mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet worden. Es handelt sich um den Liedermacher Silvio Rodríguez, Gründer der Nueva-Trova-Bewegung, der die Goldmedaille gewonnen hat, die vom Internationalen Musik- und Tanzfestival von Úbeda, Spanien, verliehen wird, und um den kubanischen Ballettstar Carlos Acosta, der für seine Darbietungen von 2018 mit dem British Critics´ Circle Award geehrt wurde.

Die Silvio verliehene Medaille hatten vor ihm bereits Persönlichkeiten wie Alicia Alonso und andere herausragende kubanische Künstler erhalten. Sie ist die höchste Auszeichnung, die bei dieser wichtigen Veranstaltung vergeben wird. Als er sie entgegennahm, dankte der Schöpfer von Werken wie „Unicornio“ und „Ojalá“ für die hohe Geste und versicherte, dass er sich nie habe träumen lassen, dass ihm eines Tages eine solch große Ehre zuteilwerden würde.

Der Preis, den Carlos Acosta erlangte, macht ihn zum dritten Tänzer, dem die hohe Auszeichnung der britischen Ballettszene verliehen wurde. Im Jahr 2000 wurde diese der Tänzerin Alicia Markova und 2016 dem Choreographen Matthew Bourne zuteil. Der Bailarín, der auch Direktor der kubanischen Kompanie Acosta Danza ist, sagte bei der Entgegennahme des Preises, er sei überwältigt von der Ehrung und dankte den Londoner Kritikern für die Unterstützung, mit die sie seine Karriere gefördert hätten. „Heute fühle ich mich sehr klein", gestand er.

Beide Figuren sind Referenten der kubanischen Kultur und Stolz des Landes.