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„Herzlichen Glückwunsch! Eine verdiente Anerkennung für den Lehrer und Freund für sein Lebenswerk“, schrieb Präsident Díaz-Canel auf seinem Twitter-Account zur Auszeichnung von Eusebio Leal Photo: Jose M. Correa

Die Ernennung des Stadthistorikers von Havanna als Mitglied der Amerikanischen Akademie der Künste und Wissenschaften entspricht dem Mandat, das dieser Ehrengesellschaft seit ihrer Gründung im Jahre 1780 erteilt wurde: „jede Kunst und jede Wissenschaft zu pflegen, die das Interesse, die Ehre, die Würde und die Freude eines freien, unabhängigen und tugendhaften Volkes voranzubringen vermag“.

In den Gründungsjahren gehörten dieser Akademie der Vereinigten Staaten Persönlichkeiten wie George Washington, Thomas Jefferson und Alexander Hamilton an. Die Einrichtung hat ihren Hauptsitz in Cambridge, Massachusetts, und besteht aus mehr als 4.000 Mitgliedern aus den Vereinigten Staaten und mehr als 600 externen Ehrenmitgliedern, darunter Charles Darwin, Albert Einstein, Nelson Mandela, der japanische Filmemacher Akira Kurosawa und die britische Anthropologin Mary Douglas Leakey.

Die Mitgliedschaft in der US-Akademie der Künste und Wissenschaften soll Denker und Innovatoren aus der ganzen Welt vertreten, die sich durch ihre Beiträge in sehr unterschiedlichen Berufen und Wissenszweigen auszeichnen. Ihre Studien unterstützen die Forschung und die Analyse in Wissenschaft und Technologie, globaler Sicherheit und internationalen Angelegenheiten, Sozialpolitik, Bildung und Geisteswissenschaften.

Leal wurde mit einer langen Liste von Anerkennungen ausgezeichnet, darunter die nationalen Preise für Geschichte, Sozial- und Geisteswissenschaften und der Kulturerbe-Preis für sein Lebenswerk sowie mit zehn Ehrendoktorwürden von verschiedenen Universitäten der Welt.