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Der erste Film über die wahre Geschichte des „Wespennetzes“ und die Fünf Kubanischen Helden, Gefangene in den Gefängnissen des Imperiums, der auch auf Schauplätzen in Santo Domingo (Dominikanische Republik), Puerto Rico, Uruguay und den Kanarischen Inseln gedreht wird, hat seine Filmaufnahmen in unserem Land beendet. Der Film unter der Regie des Franzosen Olivier Assayas unter Beteiligung der Firmen RT Features und CG CINEMA wird vom ICAIC unterstützt, was nach Aussage des Regisseurs für den Fortgang der Arbeit eine entscheidende Rolle spielte.

„Um ehrlich zu sein, muss ich sagen, dass ich noch nie von den Fünf gehört hatte, bis mich eines Tages ein Freund, Rodrigo Teixeira, meinem Produzenten das Buch des braslianischen Journalisten Fernando Morais“ Die letzten Soldaten des Kalten Krieges“ zu lesen gab. Mein Produzent fand es interessant und forderte mich auf, es zu lesen. Das war vor drei oder vier Jahren“, sagte Assayas in der Website Cubacine. Nachdem er von der Geschichte erfahren hatte, verstand er, warum sie für die Kubaner so wichtig war.

In Kuba und in Florida kennt man die Geschichte des „Wespennetzes“ und man weiß, was unsere Brüder René, Gerardo, Antonio, Ramón und Fernando alles durchstehen mussten, als sie ungerechterweise in den USA ins Gefängnis kamen. Da sie aber in der übrigen Welt praktisch unbekannt ist, stellte der Film für den Regisseur eine große Herausforderung dar.

„Es war eine Herausforderung für uns, den Text zum Drehbuch für einen Film zu verarbeiten, denn das, was der Journalist schreibt ist voll von Fakten, die aber nicht einfach sind, in Bilder zu verwandeln. Außerdem handelt es sich um einen faszinierenden Text mit starken Persönlichkeiten, sowie sie jeder Regisseur gerne in Reichweite hat. Deswegen habe ich weiter geforscht und versucht, die Vorgänge auf einfache Weise zu schildern, ohne jedoch die historisch unerlässlichen Fragen außen vorzulassen.

Ich denke, dass die Beziehungen zwischen Kuba und den USA über 60 Jahre lang schwierig und voller Hindernisse gewesen sind, und, wie die Blockade, das Leben der Kubaner erschwert haben. Aber Geschichte darf nicht in den Begriffen wer Recht oder Unrecht hat gesehen werden, sondern man muss sie aus dem Blickwinkel der Wahrheit und mit großer Präzision erzählen“.

In dem Film Wasp Network übernimmt der Venezolaner Edgar Ramírez die Rolle von René, die Spanierien Penélope Cruz die seiner Ehefrau Olga Salanueva. Der Mexikaner Gael García Bernal ist in dem Film Gerardo. Außerdem spielen der Brasilianer Wagner Moura, der Argentinier Leonardo Sparaglia und die Kubanerin Ana de Armas mit, die seit einiger Zeit eine bemerkenswerte Karriere in Hollywood gemacht hat. Andere Schauspieler, die im Film auftreten sind René de la Cruz, Iris Pérez und Omar Alí und ein großes Produktionsteam aus Kuba ist ebenfalls an dem Film beteiligt.

Der Film wird voraussichtlich im Mai abgedreht sein und bis Ende des Jahres müsste die Postproduktion abgeschlossen sein. Ziel ist ihn beim nächsten Festival des Neuen Lateinamerikanischen Films als Premiere aufzuführen. Wenn dies nicht möglich sein werde, vericherte der Regisseur, dass er zurück nach Kuba komme, um ihn zusammen mit dem Team, das daran beteiligt war, vorzustellen und ihn natürlich gemeinsam mit dem kubanischen Publikum zu sehen.

Über die Geschichte unser Fünf Helden ist ein zweiter Film geplant. Er hat den Titel „Die Fünf“ (The Cuban Five) und wird von den kanadischen Gesellschaften Pictou Twist Pictures und Picture Plant produziert, die sich auch mit dem ICAIC für die Ko-Produktion dieser wichtigen Geschichte zusammengetan haben, die nach mehr als 20 Jahren weiter das Interesse der Öffentlichkeit weckt.

Barrie Dunn, der Produzent vonPictou Twist, ist beauftragt, die Geschichte von Gerardo Hernández, Ramón Labañino, René González, Antonio Guerrero und Fernando González ausgehend von dem Buch „What Lies Across the Water: The Real Story of The Cuban Five von Stephen Kimber für die Leinwand umzuschreiben. Auch hier werden unter anderem Penélope Cruz, Gael García Bernal, Édgar Ramírez und Wagner Moura mitspielen, wie Gerardo selbst auf seinem Facebook Konto bekanntgab.

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