OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Die Plaza de Armas auf der Festung von San Carlos de la Cabaña wurde zur idealen Bühne für den Pianisten und Komponisten Frank Fernández, der dem 60. Jahrestag des Einzugs von Fidel mit dem Konvoi der Freiheit in die Hauptstadt, der am 8. Januar 1959 statfand, ein unvergessliches Konzert widmete. Die ursprüngliche Idee für das Konzert stammte von den Revolutionären Streitkräften.

Auch wenn man viele der Stücke, die der große Maestro spielte, den eine lange Freundschaft mit dem Revolutionsführer verband, bereits zu anderen Gelegenheiten gehört hatte, schienen sie wieder neu, weil Frank in allen seine Liebe und Bewunderung für Fidel zum Ausdruck brachte.

Man konnte in diesem Konzert Werke von kubanischen Komponisten wie Sindo Garay (La Bayamesa), José White (La bella cubana), Sánchez de Fuentes (Habanera tú) und Ernesto Lecuona (Danzas), hören, aber auch Werke, die Fernández komponiert hatte.

Bei den Stücken, die er vortrug, durfte die sogenannte „Ode an das Vaterland“ nicht fehlen, ein Werk, das von Fidel inspiriert wurde und das er am 1. Januar 1999 bei der Feier zum 40. Jahrestag der Kubanischen Revolution spielte.

Die erste Vorführung des Musikers vor Fidel fand vor 22 Jahren Im Memorial José Martí statt.

Fernández gilt als einer der bedeutendsten Pianisten weltweit und wurde von Kritikern verschiedener Kontinente wegen seiner meisterhaften Interpretationen gelobt.

Er hat das Tschaikowsky Konservatorium in Moskau mit Auszeichnung abgeschlossen und ihm wurde als einzigen Kubaner vom russischen Präsidenten Wladimir Putin die Puschkin Medaille verliehen. Mit dieser Veranstaltung gab Frank Fernández außerdem den Startschuss für die Feiern zu seinen 60 Jahren künstlerischen Schaffens und zur 500 Jahrfeier der Gründung der Villa de  San Cristóbal de La Habana.

Photo: Ariel Cecilio Lemus
Photo: Ariel Cecilio Lemus
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Photo: Ariel Cecilio Lemus
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