OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Tanzkompanie Malpaso. Photo: CUBARTE

Etwa 400 kubanische Künstler, einige auf der Insel lebend, andere in anderen Ländern, aber immer mit derm Herzen auf dem Stück Erde, auf dem sie geboren und wo sie in den verschiedenen zum nationalen System der künstlerischen Lehre gehördenden Zentren ausgebildet wurden, treten ab heute bis zum 3. Juni innerhalb des Kubanischen Kunstfestivals im Kennedy Center in Washington auf : von der Insel für die Welt.

Omara Portuondo kommt es zu, am 8. Mai im Eisenhower Theater unsere Vorstellungen einzuleiten. Dabei wird sie begleitet von den Pianisten Rolando Luna und Jorge Luis Pacheco« Pachequito», dem Saxophonisten Yosvany Terry, der Sängerin Aymée Nubiola, der Danzonera Miguel Faílde und dem Symphonieorchester der Universität der Künste, die zum   Lyceum Mozartiano von Havanna gehört, unter der Leitung des jungen Maestros José Antonio Méndez Padrón.

Außerdem werden im selben Theater Haydee und Pablo Milanés und Los Van Van am 16. bzw. 19 Mai auftreten, die Rapper La Reina und La Real am 17 Mai im KC Jazz Club, am 18. Mai Dafnis Prieto und die Familie López-Nussa im Terrace.

Yissy und Bandancha stellen sich am 9. Mai im Eisenhower Theater vor und das Orchester des Lyceum Mozartiano von Havanna am 10. Mai im Terrace Theater, Zule Guerra und das Quinteto Blues de La Habana am 11. im KC Jazz Club und Aldo López-Nussa und Jorge Luis Pacheco am 12. Mai im Terrace Theater.

Die Tanzkompanie Malpaso tritt am 11. und 12. Mai im Eisnehower Theater auf und die von Irene Rodríguez am 15. im Terrace Theater. Das Kubanische Nationalballett (BNC) das vor 40 Jahren seine erste Vorstellung in den USA hatte, wird wieder im Opera House Theater vom 29 Mai bis 3. Juni sein Publikum erfreuen. Dieses Ballett ist es auch, das die Vorstellungen der Kubaner beschließen wird.

Argos Theater tritt am 19. und 20. Mai im Family Theater auf und El Público wird dort am 16. und 17. sein. Die ersten mit dem Stück „Zehn Millionen“(Carlos Celdrán) und die zweiten mit „Die bitteren Tränen der Petra von Kant (Carlos Díaz).

Im Kennedy Center werden Roberto Fabelo in der Hall of States, vom 9. bis 20 Mai ausstellen, Esterio Segura in River Terrace am selben Datum mit seiner Installation „Hybrid eines Chrysler) und Manuel Mendive wird am 14 Mai eine Performance im Eisenhower Theater mit den Musikern Yosvany Terry und Adonis González geben und seine Skulpturen „Die Natur, der Geist und der Mensch können vom 9. bis zum 20 Mai in der Hall of States bewundert werden.

Roberto Diago stellt vom 8. bis 20. Mai seine „Ständige Geschichte“ im Atrium aus, José Parlá, der kubanische Eltern hat und in New York lebt stellt im North Atrium Foyer aus, der in New York geborene Maler kubanischer Abstammung Emilio Pérez in der States Gallery und die Welturaufführung der für dieses Event geschaffenen der „Wilden Schatten“ auch vom 9. bis 20. Mai.

Klassiker des kubanischen Kinos kann man am 12. Mai im Family Theater sehen und auch Filmplakate von kubanischen Designern. Am 12. Mai wird der Dokufilm Cuba Canvas von Kavery Kaul vorgestellt, der vom Leben und Werk der Künstler Manuel Mendive und Roberto Diago inspiriert wurde.

Auf die Erwartungen angesprochen, die das Center von Artes de Cuba hat, sagte die Kuratorin des Events und Vizepräsidentin des Internationalen Programms des John F. Kennedy Centers Alicia Adams gegenüber Prensa Latina, dass das Event ein großes Festival werde, mit viel Energie, das das Humane und die Schönheit der kubanischen Kunst zeige, den Reichtum der Insel in Bezug auf ihre Menschen und ihre Kultur, sagte sie.

„Es wird dies ein nie dagewesenes Event sein, das einen großen Sektor der US-Amerikaner ansprechen wird“.

Liebe, Frieden und Freundschaft zwischen dem US-amerikanischen und dem kubanischen Volk finden sich bei diesem Festival der Kubanischen Kunst: Von der Insel für die Welt - eine weitere Gelegenheit, um zu zeigen, dass wir zwei Völker Freunde und Brüder sind. Es ist auch ein Beweis für den Willen Kubas, die politischen und kulturellen Beziehungen zwischen beiden Ländern voranzutreiben und der Welt den Wert der kubanischen Kultur zu zeigen.