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„Ein Jojazz zu sein, ist sowohl eine musikalische als auch eine menschliche Kategorie. Es ist eine andere Art, das Konzept von Jazz zu betrachten. Wenn wir sagen >Wir sind Jojazz<, stellt das ein Symbol für Gemeinschaft und Freundschaft dar, vor allem aber ist es ein Teil unserer Kultur. Wir sollten das ganze Jahr über Jojazz haben“, sagte Alexis Vázquez, einer der Gründer des Events, während der Pressekonferenz in der Fábrica de Arte Cubano (FAC), wo man Einzelheiten zur 20. Auflage des Wettbewerbs junger kubanischer Jazzmusiker Jojazz, Havanna 2017 erfuhr.

Gesponsert vom Nationalen Zentrum für Populärmusik des Kubanischen Musikinstituts, wird Jojazz 2017 von heute an bis Sonntag, den 19. dieses Monats an Orten wie dem Avenida-Saal, dem Zentrum Bertolt Brecht, dem Café Miramar und dem Theater Mella veranstaltet

Im erstgenannten, dem Hauptsitz, werden 35 Teilnehmer antreten, um den Preis des Solo-Interpretationswettbewerbs und den Kompositionspreis zu erringen.

Der Saal Tito Junco des Zentrums Bertolt Brecht wird Ort des Eröffnungskonzerts wie auch der Gala zur Preisverleihung sein. Ersteres wird heute um 20 Uhr beginnen. Es wird bestritten von der Jazzband Joaquín Betancourts und Gastmusikern. Letzteres findet Sonntag, den 19. um 17 Uhr statt.

Demokurse, Jam Sessions mit der Teilnahme früherer Jojazz-Preisträger und Konzerte bilden Teil des Programms der Feier zum 20. Jahrestag des Events, der bis heute 280 Prämierte bei einer Teilnahme von 1.200 jungen Jazzmusikern hervorgebracht hat, von denen viele zu arrivierten Figuren dieses Genres geworden sind.

In diesem Jahr werden über 140 junge Jazzer und Jazzerinnen aus neun Provinzen des Landes antreten. Das erste Jojazz-Festival fand 1997 statt und Präsident der Jury war der Maestro und Pianist Frank Emilio Flynn.