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Antonio Moltó, Vorsitzender der UPEC, und Bárbara Doval, stellvertretende Vorsitzende, übergaben den Preis an Hart. Photo: Juvenal Balán

Am Montagmorgen erhielt Dr. Armando Hart Dávalos den Nationalpreis für Journalismus José Martí innerhalb einer Ehrung auf der 26. Internationalen Buchmesse von Havanna, die diesem Intellektuellen und Kanada als Ehrengastland gewidmet ist.

Aus den Händen von Antonio Moltó, Vorsitzender des Journalistenverbandes Kubas (UPEC), empfing Hart den Preis für das Lebenswerk, die höchste Anerkennung, die diese Organisation einem Journalisten zuerkennt, der anerkannt ist und einen würdigen Beitrag für die Entwicklung des Journalismus geleistet hat.

Die Zeremonie erfolgte in der José Martí Gedenkstätte unter Anwesenheit von Abel Prieto, Kulturminister, Fernando González Llort, Held der Republik Kuba, und anderer Persönlichkeiten der Kultur und des Journalismus.

Juana Carrasco, Vorsitzende der Jury, hob hervor, dass es sich um einen Mann mit festen Überzeugungen im Sinne Martís und einen humanistischen und ethischen Politiker handelt, „einen standhaften Intellektuellen, der die Kultur zur Grundlage der kubanischen Ausrichtung und des universellen Gleichgewichts machte“.

Sie führte aus, dass die Entscheidung der Jury in diesem Fall eine ganz besondere war, so wie es im Jahre 2008, mit den Kommandanten Fidel Castro und Hugo Chávez erfolgte.

Nach der Preisverleihung wurde das Buch „Fe, trazos en mi memoria desde la ética“ (Vertrauen, Schriftzüge in meinem Gedächtnis aus ethischem Gesichtspunkt) (Band 9, 1952-2016) vorgestellt, eine Kompilation von Eloísa Carreras Varona, Dr. der Philosophie der Universität Havanna, die sich dem Studium des Werkes und des Lebens von Hart widmet.

Das im Verlag Pablo de la Torriente Brau erschienene Buch, das annähernd 400 Seiten umfasst, ist ein Werk, das man sorgfältig und aufmerksam lesen sollte, nicht nur, um sich mit Werken von Persönlichkeiten wie Eduardo Torres-Cuevas, Araceli García Carranza, Fernando González Llort und Julio Domínguez García vertraut zu machen, die im Buch enthalten sind.

Bis zum Ende der Buchmesse in Havanna wird in der Gedenkstätte noch die Fotoausstellung Hart, Leidenschaft für Kuba, geöffnet bleiben, deren Kurator Roberto Chile ist, über die entscheidenden Momente im Leben einer der bewundernswertesten Persönlichkeiten der Revolution.