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Photo: Jorge Luis González

Der französische Intellektuelle stellte gestern sein Buch „El imperio de la vigilancia” (Das Imperium der Überwachung) vor.

Die Einführung der Buches im Nicolás Guillén Saal der Festung San Carlos de la Cabaña, lag in den Händen von Kulturminister Abel Prieto und der Journalistin Rosa Miriam Elizalde.

Ziel des Buches ist es, deutlich zu machen, wie die Regierungen die Überwachung ihrer eigenen Bürger bewerkstelligen und die Informationen nutzen, die Unternehmen wie Google, Facebook oder Apple zur Verfügung haben, erklärte Ramonet.

Er betonte, dass er für das Buch nur frei verfügbare Informationen benutzt habe. „Ich habe versucht, ein journalistisches Buch zu machen, das keine vertrauliche Daten enthält“, sagte er.

Das Buch ist eine intelligente und dokumentierte Warnung, was die Kontrolle der Staaten über die Menschheit betrifft, die den Kampf gegen den Terrorismus zum Vorwand nehmen, sagte die Journalistin Elizalde bei der Vorstellung.

„Das Imperium der Überwachung“ beruft sich auf wertvolle Zeugnisse von Persönlichkeiten wie Noam Chomsky und Julian Assange und untersucht die Notwendigkeit juristischer Garantien für die Internetnutzer.

Das ursprünglich in französischer Sprache geschriebene Buch wurde 2015 zum ersten Mal veröffentlicht und die kubanische Auflage ist die dritte in spanischer Sprache. (PL)